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Osterode Corona in Göttingen und Südniedersachsen: Der Überblick für Sonntag, 5. Juli
Die Region Osterode

Corona in Göttingen und Südniedersachsen: Der Überblick für Sonntag, 5. Juli

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08:34 05.07.2020
Corona im Lager Friedland: 100 Asylbewerber haben die Einrichtung verlassen. Quelle: Montage: mib
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Göttingen/Duderstadt

Von Fallzahlen über die wichtigsten Nachrichten aus der Stadt, der Region und Niedersachsen bis hin zu unseren Reportagen über das Leben mit dem Coronavirus: Hier haben wir für Sie unsere wichtigsten Artikel rund um die Pandemie in Göttingen und Südniedersachsen zusammengefasst.

Immer auf dem Laufenden

Auf goettinger-tageblatt.de halten wir Sie den ganzen Tag über den aktuellen Stand zum Coronavirus in Göttingen und Südniedersachsen auf dem Laufenden, mit den aktuellen Zahlen der bestätigten Infektionen, und informieren Sie im Liveticker, welche Auswirkungen das Coronavirus auf die Region hat.

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Corona-Ausbruch im Lager Friedland

Corona-Ausbruch im Wohnkomplex Groner Landstraße

Corona-Ausbruch in Göttingen

Neue Regelungen

Schritt für Schritt wurden im Mai die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert. Den Anfang machten etwa Friseure, auf Spielplätzen darf wieder getobt werden und die ersten Gottesdienste fanden unter Auflagen statt. Inzwischen dürfen auch Gastronomen ihre Türen wieder öffnen. Wann fällt die Maskenpflicht?

Chronik der Ereignisse

Göttingen steckt noch immer mitten in der Corona-Krise. Aber wann hat das Virus die Region eigentlich erreicht? Wann wurden erste Einschränkungen beschlossen, wann erste Lockerungen? Ein Blick zurück auf die wichtigsten Ereignisse.

Neustart für den Einzelhandel

Über Wochen waren Geschäfte in Göttingen und der Region zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen. Inzwischen dürfen Einzelhändler wieder Kunden empfangen – wenn auch unter Auflagen.

Der Einzelhandel darf mit einigen Auflagen die Geschäfte wieder öffnen, so wie in der Weender Straße. Quelle: Hinzmann

Dienstleister in der Krise

Neben Einzelhändlern sind auch Dienstleister von der Krise betroffen. Wie es ihnen ergeht? Ein Überblick:

Reisewarnungen, Versammlungs- und Gastroverbot – die Corona-Regeln haben einen Urlaub über Wochen praktisch unmöglich gemacht. So langsam ändert sich die Situation.

Katja Nüchter vom First Reisebüro in der Burgstraße. Quelle: Hinzmann

Kultur neu gedacht

Kulturschaffende in der Region trifft die Krise besonders hart. Konzert, Theater, Auftritt – mit Publikum vor Ort in Corona-Zeiten problematisch. Aber es gibt bereits Ideen, die Menschen auf andere Weise zu erreichen.

Gastronomie wieder geöffnet

Auch in der Region blieben Restaurants über Wochen geschlossen. Das hatte weitreichende Folgen. Einige Gastronomen gingen daher neue Wege, um ihre Kunden zu erreichen. Die meisten Gastronomiebetriebe haben inzwischen wieder geöffnet.

Anne und Daniel Raub betreiben in Friedland das Landgasthaus Biewald mit den Genießer Stuben. Am Montag Abend öffnen sie zunächst nur die Genießerstuben, sie legen größten Wert auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Quelle: Hinzmann

Freizeitaktivitäten in Corona-Zeiten

Tierparks, Schwimmbäder und Bibliotheken waren über Wochen geschlossen. Auch für Sport- und Spielplätze in der Region galt: Betreten verboten! Das ändert sich so langsam.

Spielplätze in der Region sind wieder freigegeben. Quelle: Hinzmann

Maske ist Pflicht

In Niedersachsen gilt aktuell die Maskenpflicht. Auch die Menschen in Göttingen und der Region müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften Mund und Nase bedecken. Die wichtigsten Artikel zum Thema:

Da zertifizierte Schutzmasken aus der Apotheke schwer zu bekommen und dazu teuer sind, greifen einige zur selbstgemachten Behelfsmasken.

Situation in Schlachthöfen

Deutsche Schlachthöfe entwickeln sich zunehmend zu Corona-Brennpunkten. Nachdem in Schlachthöfen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gehäuft Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten waren, wurden auch Betriebe in Niedersachsen genauer unter die Lupe genommen.

Folgen der Krise

Schon jetzt steht fest: Die Krise kostet. Wie viel, ist noch nicht abzusehen. Aber es gibt erste Prognosen. Die Bundesregierung hat jüngst ein Konjunkturpaket im Umfang von etwa 130 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Davon profitieren auch die Kommunen.

Video-Interviews zu Corona-Maßnahmen

Im Tageblatt-Videointerview kommentieren die Göttinger Landtags- und Bundestagsabgeordneten die von der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder beschlossenen Corona-Maßnahmen.

Situation in Alten- und Pflegeheimen

Im Landkreis Göttingen ist eine Risikogruppe besonders von dem Virus betroffen: In Alten- und Pflegeheimen sind vermehrt Infektionen aufgetreten. Die wichtigsten Artikel zum Thema:

Medizinische und rechtliche Fragen

„Werde ich denn überhaupt beatmet, wenn ich jetzt ins Krankenhaus komme?“ Mit dieser und ähnlichen Fragen wandten sich Leser an die Tageblatt-Redaktion. Die Unsicherheit in medizinischen und rechtlichen Fragen ist bei vielen Menschen groß.

Im Institut für Medizinische Mikrobiologie der UMG, werden die Proben bei Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung, COVID-19, untersucht. Quelle: Hinzmann

Modellstandort Göttingen

Mit einem neuen Ansatz wollen niedersächsische Forscher die Anzahl verfügbarer Testsysteme und -stationen deutlich erhöhen und damit das Coronavirus wirksamer bekämpfen. Göttingen ist einer von drei Modellstandorten, an denen Testeinrichtungen eingerichtet werden sollen. Auch in anderen Bereichen forscht der Göttinger Campus in Sachen Corona:

Einer der derzeit gefragtesten Virologen hat Göttinger Wurzeln: Hendrik Streeck hat die Einwohner von Heinsberg untersucht – dem ersten Corona-Hotspot in Deutschland. Mit dem Tageblatt hat er nicht nur über seine Forschung gesprochen:

Tageblatt-Plattform „Support your local“

Die Bekämpfung des Coronavirus hat nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger ernste Konsequenzen, sondern auch für Handel und Gewerbe sowie Kunst- und Kulturschaffende. Deshalb hat das Tageblatt die Plattform „Support your local“ gestartet.

Kirchen gehen neue Wege

Auch Gottesdienste und Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen waren über Wochen untersagt. Die Kirchen sind den Umständen mit neuer Technik begegnet – beispielsweise mit Livestreams zu Gottesdiensten.

Gottesdienst goes Autokino: In Corona-Zeiten werden die Gemeinden erfinderisch. Quelle: Richter

Leben in Göttingen und Südniedersachsen mit dem Coronavirus

Der Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen auf das tägliche Leben. Wie gehen Einrichtungen, Unternehmer, generell Menschen in der Region mit den Einschränkungen um?

Die wichtigsten Texte dazu lesen Sie hier:

Natalia Plett und Erwin Kozica heiraten wegen Corona unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die standesamtliche Hochzeit in Rosdorf nimmt die Standesbeamtin Alexandra Wiese. vor. Quelle: Hinzmann

Landrat und Oberbürgermeister im Interview

Was müssen die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Göttingen jetzt wissen? Und: Gibt es vielleicht auch schon gute Nachrichten? Landrat Bernhard Reuter und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (beide SPD) beantworten regelmäßig Tageblatt-Fragen im Videoformat.

Köche machen ihre Kühlhäuser leer und kochen für den guten Zweck. Quelle: r

Unterstützung und Solidarität

Mit der Krise wächst auch die Solidarität der Menschen. Viele Initiativen wollen mit unterschiedlichen Ansätzen helfen. Dabei wird klar: Die Region hält zusammen. Wie die Aktionen aussehen, zeigen die folgenden Artikel:

Auf Hochtouren arbeiten auch die Berater von Stadt und Landkreis Göttingen:

Songs, die Mut machen

Mitten in der Krise hatte Jon Bon Jovi aufgerufen, mit ihm einen Song zu singen. Der Eichsfelder André Busse ist diesem Aufruf gefolgt und hat damit Menschen weltweit erreicht. Der Song handelt von dem Leben in der Corona-Krise und soll Menschen Mut machen. Auch die Göttinger Sängerin Marie hat mit „Ja“ nach eigenen Angaben einen Mutmachsong veröffentlicht. Martin Schnella und Melanie Mau haben für ihr Musikvideo zum Song „In dieser Zeit“ Freunde und Fans vor die Kamera geholt.

Rettungskräfte in Zeiten der Coronakrise

Die Polizei Göttingen hat Bürger darauf hingewiesen, nur im Notfall die Dienststellen aufzusuchen, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Auch Feuerwehr, DRK und Johanniter arbeiten eingeschränkt. Indes ist es verstärkt Aufgabe von Polizei und Ordnungsdienst, die Einhaltung des Kontaktverbots durchzusetzen.

Vor dem Universitäts Klinikum Göttingen an der Robert-Koch Straße, weist ein großes Schild nicht nur auf die Notaufnahme hin, sondern auch auf das Corona Testzentrum. Quelle: Hinzmann

Medizinisches Personal und Pflegekräfte gehören in der aktuellen Situation zu den Helden des Alltags. Sie kämpfen gegen das Virus an vorderster Front. Wie es ihnen in der Region ergeht? Einige Artikel zum Thema:

Alltagsheldinnen im Porträt

Sie arbeiten rund um die Uhr, begeben sich freiwillig in Kontakt mit Corona-Patienten – und bekommen viel zu selten dafür einen Dank. Hier lernen Sie die Göttingerinnen und Göttinger kennen, auf die es derzeit ganz besonders ankommt – stellvertretend für unzählige weitere Helferinnen und Helfer in der Region.

Paula Juric und Anni Mergenthal nutzen ihre "Corona-Ferien": Sie sammeln Müll. Quelle: Scharf

Einkaufen und Erledigungen in der Krisensituation

Etliche Geschäfte waren über Wochen geschossen. Der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Großhandel sowie Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich waren jedoch nicht von Schließungen betroffen. Für den Notfall gibt es zahlreiche Angebote.

Verwaltungen und öffentliche Anlaufstellen

Stadt- und Gemeindeverwaltungen sind nur eingeschränkt erreichbar oder schließen ihre Pforten. Die wichtigsten Informationen dazu:

Sitzungen unter Corona-Bedingungen

Die Schutzmaßnahmen gegen Corona wirken sich auch auf die Verwaltung und politischen Gremien im Landkreise Göttingen aus. Wie organisieren Städte und Gemeinden Sitzungen unter Corona-Bedingungen? Wir haben nachgefragt.

Die Situation an den Schulen

Schulen in ganz Niedersachsen waren wochenlang geschlossen. Inzwischen kehrt der Schulbetrieb Schritt für Schritt zur Normalität zurück. Einen Überblick über den aktuellen Stand finden Sie hier:

Die vierten Klassen der Grundschulen dürfen unter Corona Auflagen wieder unterrichtet werden. Jan Elstrod, Schulleiter der Grundschule in Lenglern, hat für seine Schüler Markierungen angebracht. Quelle: Hinzmann

 

Zur Situation in Kitas

Jörg Magull, Studentenwerk Göttingen, hat den Campus noch nie so leer gesehen. Jetzt treffen er und seine Mitarbeiter erste Vorbereitungen für die Einhaltung der strengen Coronaregeln.

Unileben in Corona-Zeiten

Auch die Göttinger Universität hat ihren Lehrbetrieb zeitweise eingestellt. Das neue Semester ist inzwischen gestartet – allerdings rein digital.

Veranstaltungen abgesagt

Großveranstaltungen mussten auch in der Region abgesagt werden:

Von lel/mib/vsz/ve/pek

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