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Osterode Dorfentwicklungsprogramm in vier Orten geht zu Ende
Die Region Osterode Dorfentwicklungsprogramm in vier Orten geht zu Ende
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07:00 31.01.2020
Mit dem Dorferneuerungsprogramm werden verschiedene Bauvorhaben unterstützt. Hier beispielsweise die Neugestaltung eines Platzes in Gerblingerode. Quelle: Eichner-Ramm
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Hattorf

Seit gut einem Jahrzehnt läuft das Dorfentwicklungsprogramm in Hörden, Düna, Schwiegershausen und Wulften, jetzt geht die Förderperiode in die Endphase: Im Jahr 2022 werden die letzten Vorhaben in Wulften und Schwiegershausen gefördert, in Hörden und Düna ist bereits 2021 Schluss. Für private Hausbesitzer, die noch einen Förderantrag für ein Umbau- oder Sanierungsvorhaben stellen wollen, gilt es deshalb, die Stichtage zu beachten: Interessierte aus Hörden und Düna müssen bis zum 15. September 2020 ihre Anträge für Vorhaben im Jahr 2021 gestellt haben, Hausbesitzer aus Wulften und Schwiegershausen haben dafür noch bis 15. September 2021 Zeit.

Förderquote liegt bei bis zu 30 Prozent

„Wir wollen nochmal Schwung in die Sache bringen“, sagt Stadtplaner Dirk Puche aus Northeim, der zusammen mit dem Ingenieurbüro Sommerfeld aus Bovenden das Programm in den vier Dörfern von Anfang an fachlich begleitet. „Es gibt jetzt letztmalig die Chance, Geld in die Orte zu bringen, insbesondere für private Vorhaben.“ Arnd Barke von der Hattorfer Samtgemeindeverwaltung ergänzt: „Wir wollen die Hausbesitzer motivieren: Macht doch nochmal was! Es ist jetzt die letzte Möglichkeit, Anträge zu stellen.“ Die Förderquote liege bei bis zu 30 Prozent, erläutert Ingenieur Hans Joachim Brudniok vom Büro Sommerfeld. Bei reinen Gebäudesanierungen betrage die maximale Fördersumme 50 000 Euro, bei Umnutzungen sogar bis zu 150 000 Euro. Er betont aber, dass Interessierte die kostenlosen und unverbindlichen Beratungsangebote in Anspruch nehmen und sich mit der Abgabe des Antrags nicht bis zum Stichtag Zeit lassen sollten. Im Februar gibt es drei Informationsveranstaltungen in Schwiegershausen (20. 2.), Wulften (25. 2.) und Hörden (26. 2.), jeweils um 19 Uhr.

Dauerhafte Strukturen aufbauen

Auch wenn die Förderperiode endet, soll das Projekt Dorfentwicklung weiter Wirkung zeigen: Zusammen mit den Verwaltungen der Samtgemeinde Hattorf und der Stadt Osterode wolle man dauerhafte Strukturen aufbauen, betont Puche und nennt das Stichwort „Dorfmoderatoren“, wie es sie beispielsweise bereits in Eisdorf gibt. Dorfmoderatoren sind Freiwillige aus den Orten, die sich aktive für die Entwicklung ihres Dorfes engagieren und den Einwohnern beispielsweise Unterstützung bieten bei der Umsetzung von Gemeinschaftsprojekten. Dafür werden die Dorfmoderatoren in Kursen ausgebildet. „Das sind Kümmerer“, bringt es Puche auf den Punkt. Es komme nämlich nach dem Ende des Förderprogrammes auf die Eigeninitiative und die Eigenverantwortung der Dorfgemeinschaft an, um positive Entwicklungen zu bewirken. Puche: „Wir wollen dafür noch mal einen Impuls setzen“ Arnd Barke ergänzt: „In Hörden und Wulften gibt es die Arbeitskreise. Die haben oft zusammengesessen, über Pläne und Ziele gesprochen.“ Diese Kreise solle möglichst weiterbestehen: „Die sollen jetzt nicht einfach auseinandergehen.“

Von Martin Baumgartner

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