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Osterode Förster hoffen auf reichlich Regen
Die Region Osterode Förster hoffen auf reichlich Regen
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09:47 26.05.2018
Die Landesforsten befürchten einen massiven Befall des Waldes im Harz mit Borkenkäfern. Quelle: dpa
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Harz

Zuletzt habe es hier und da zwar ein paar Niederschläge gegeben. Die Waldböden seien aber nach wie vor sehr trocken, so dass es dringend „ordentlich“ regnen müsste.

Erschwerend komme in diesem Jahr hinzu, dass noch immer zahlreiche Baumstämme in den Wäldern lägen, die vom Sturm „Friederike“ umgeworfen wurden. Auch dies begünstige die Ausbreitung der Borkenkäfer.

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Borkenkäfer zerstören Wasser- und Nährstoffleitbahnen der Fichten

Borkenkäfer bohren sich in die Baumrinde, um dort ihre Eier abzulegen. Sie zerstören dabei die Wasser- und Nährstoffleitbahnen der Fichten. Bei Wassermangel können die Bäume nicht ausreichend Harz zur Abwehr der Schädlinge bilden und sterben ab.

„Wärme begünstigt die Käfer. Und wenig Regen stresst die Bäume“, sagte Martin Rohde von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen. In dieser Kombination könne sich eine besonders starke Borkenkäfer-Population entwickeln.

Der aus Sicht der Förster gefährlichste Borkenkäfer ist der Buchdrucker. Er kann nach Darstellung der Forstlichen Versuchsanstalt den Wald bei unkontrollierter Ausbreitung großflächig zerstören.

Von dpa