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Herzberg Mähdrescher brennt in Herzberg
Die Region Osterode Herzberg Mähdrescher brennt in Herzberg
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17:30 24.07.2019
Dieser Mähdrescher auf einem Feld bei Herzberg fing während des Erntevorgangs Feuer. Quelle: R
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Herzberg

Auf einem Getreidefeld am Schmerberg bei Herzberg ist am Dienstagabend ein Mähdrescher während des Erntevorgangs in Brand geraten. Gegen 20.40 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Als 29 Feuerwehrkameraden eintrafen, brannte das Fahrzeug bereits. Das Feuer erfasste nur den Mähdrescher. „Durch die eingeleiteten Löschmaßnahmen konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Feld verhindert werden“, teilt der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Osterode, Markus Herzberg, mit. Um das Feuer zu löschen, setzten die Einsatzkräfte ein Schaumrohr ein. Die abgebrannten Strohreste aus dem Mähdrescher konnten entfernt werden.

2018 gab es viele Flächenbrände

Mit Wärmebildkameras suchte die Feuerwehrleute das Fahrzeug nach weiteren Glutnestern ab und löschten diese. Nach Aufräum- und Reinigungsarbeiten konnte gegen Mitternacht der Einsatz beendet werden, teilt Herzberg mit. Bei dem Vorfall gab es keine Verletzten. Der Fahrer habe das Feuer rechtzeitig bemerkt und konnte sich in Sicherheit bringen. Nach Angaben der Feuerwehr Herzberg sei die Ursache noch unklar. Ob die Sommerhitze den Brand ausgelöst hat, stehe nicht fest, sagt Herzberg.

Aufgrund der anhaltenden Hitze habe es im vergangenen Jahr überproportional viele Freiflächenbrände gegeben, blickt er auf den heißen Sommer 2018 zurück. „Wir hoffen, dass sich die Situation aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholt“, führt er weiter aus.

Brände nach Möglichkeit verhindern

 

Keine Autos ab trockenem Gras abstellen

Die Feuerwehr warnt davor, heiß gefahrene Autos auf brennbarem Untergrund, wie etwa auf trockenem Gras, Feldern oder Wiesen, abzustellen. Durch heiße Abgasanlagen könnten sich trockene Pflanzen entzünden. Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbands betreffe dies insbesondere am Fahrzeugboden liegende Katalysatoren. „Grundsätzlich müssen aber die Halter darauf achten, wo sie ihr

Verhaltensregeln bei Flächenbränden

Beim Böschungsbrandin Wöllmarshausen waren zwei Fahrradfahrerinnen auf das Feuer aufmerksam geworden. Durch ihr schnelles Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden. Ein Feuerwehrsprecher weist auf Verhaltensregeln hin, die es an diesen heißen Tagen zu beachten gilt, sobald ein Freiflächenbrand gesichtet wird. Zunächst sollte umgehend ein Notruf (Telefonnummer 112) abgesetzt werden. Am Telefon müssen die Zeugen die Fragen des Leitstellenleiters beantworten, damit dieser die Situation einschätzen kann. Zudem sollen sie seinen Anweisungen folgen. Zeugen müssen sich in Sicherheit bringen und sollten sich keineswegs dem Feuer nähern. Ferner sollten die anrückenden Einsatzkräfte nach Möglichkeit vor Ort eingewiesen werden.

Fahrzeug abstellen“, ergänzt Herzberg.

Dass auch weggeworfenes Glas auf trockenem Untergrund ein Feuer auslösen kann, sei hingegen umstritten, schätzt er ein: „Das scheiden sich die Geister.“

Böschungsbrand bei Wöllmarshausen

In einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Göttingen heißt es, dass es am Dienstagabend zu einem weiteren Freiflächenbrand gekommen ist. Bei Wöllmarshausen geriet in der Verlängerung der Straße „Vor dem Berge“ eine Böschung in Brand. Die Flammen griffen auf das angrenzende Getreidefeld über. Rund 300 Quadratmeter Fläche habe das Feuer erfasst. Die Einsatzkräfte haben den Brand unter Kontrolle bekommen, heißt es.

Von Laura Giebner

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