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Osterode Jens Augat neuer Bürgermeister in Osterode
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21:27 15.09.2019
Jens Augat Quelle: Foto: R
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Osterode

Die Verluste, die die SPD in jüngster Zeit eingefahren hatte, mag den Osteroder Christdemokraten den Eindruck vermittelt haben, umso mehr auf den Erfolg ihres Bürgermeisterkandidaten Andreas Röthke in einer alten SPD-Hochburg hoffen zu können. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Der Kandidat der SPD, Jens Augat, lag bei der Wahl am Sonntag mit 57,86 Prozent der Stimmen deutlich vor seinen Mitbewerbern. Andreas Röthke, von der CDU ins Rennen geschickt, landete abgeschlagen mit 39,37 Prozent auf Platz zwei, und Kandidatin Maren Katja Drews, die komplett auf den Wahlkampf verzichtet hatte, erreichte lediglich 2,77 Prozent der Stimmen. „Ich bin total erleichtert“, sagte Augat. Es liege ein Jahr mit vielen guten Gesprächen hinter ihm. Er habe viele kreative Menschen kennengelernt, die etwas verändern wollen, aber ihre Stadt lieben: „Dieser Austausch hat mir unglaublich viel gegeben“, sagte er und dankte seiner Familie, seinen Eltern und dem ganzen Wahlkampfteam.

Röthke betrübt über Wahlausgang

Bei aller Freude stelle sich auch eine gewisse Portion Demut ein, räumte Augat ein: Demut vor dem wichtigen Amt, den vielen schwierigen Aufgaben, die vor ihm liegen, und vor den Wünschen und Hoffnungen der Menschen. „Osterode ist mir im letzten Jahr noch mehr ans Herz gewachsen“, sagte Jens Augat.

Es sei sehr schade, dass es nicht gereicht hat, bedauerte dagegen ein betrübter Andreas Röthke kurz nach Auszählung der Stimmen das Resultat. Gerade war er auf dem Weg, um Jens Augat zu gratulieren. Woran es gelegen habe, müsse man in den nächsten Tagen herausarbeiten. Der Wahlkampf, den die CDU geführt habe, sei hoch engagiert gewesen und in Osterode in dieser Form noch nie dagewesen. Festzuhalten sei aber, dass es der SPD offensichtlich gelungen sei, ihre Wählerschaft zu mobilisieren.

Wahlbeteiligung von 47,66 Prozent

Maren Katja Drews gab sich angesichts ihres schwachen Abschneidens gelassen. „Ich hatte geglaubt, es sind schon mehr Menschen auf dem Weg. Aber ich denke positiv“, sagte sie. Kämpfen wolle sie nicht, sie sei inzwischen auf einer anderen Bewusstseinsebene angekommen. Die Menschen würden schon irgendwann aufwachen. Diese zumindest etwas aufzurütteln, das sei ihr Anliegen gewesen.

Stimmberechtigt waren 18 272 Einwohner, die Wahlbeteiligung lag bei 47,66 Prozent und damit deutlich hinter der im Jahr 2011. Damals gingen 54,38 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen.

Von Michael Paetzold

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