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Osterode Kreuzgangkonzerte zu 90 Prozent ausgelastet
Die Region Osterode Kreuzgangkonzerte zu 90 Prozent ausgelastet
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06:02 14.01.2019
Blick auf die gotische Klosteranlage Walkenried und sein Zisterzienser Museum. Quelle: Guenter Jentsch
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Walkenried

„Wir waren zu 90 Prozent bei unseren 15 Veranstaltungen komplett ausverkauft, nur bei zwei Terminen nicht“, erklärt Thomas Krause, Künstlerischer Leiter der Veranstaltungsreihe. Dass es bei zwei Terminen nicht lief, lag dabei nicht in der Hand der Organisatoren: Ein Konzert musste aufgrund eines massiven Störfalls in der Brandmeldeanlage kurzfristig abgesagt werden, dass andere aufgrund eines Todesfalls bei den auftretenden Künstlern.

Für Klaus Liebing, Vorsitzender des Beirats, und Krause zählt aber eben nur der Erfolg bei den Veranstaltungen, die abgehalten wurden: „Wir waren ab Juni schon bis in den Dezember ausverkauft.“ Ein Luxusproblem für den Künstlerischen Leiter, „wir mussten uns Gedanken machen, wie wir im Gespräch bleiben, bewerben konnten wir nichts mehr.“

Neue Saison startet Anfang Mai

Doch auf dem Erfolg ausruhen will sich das Duo keinesfalls. Im Gegenteil: die Planungen für die 36. Saison, die Anfang Mai starten und zu Weihnachten wieder enden wird, sind weit voran geschritten. „Die letzten Vertragsunterzeichnungen werden wohl in Kürze erfolgen und wir werden mit den Künstlern wieder in einer Top Liga mitspielen“, ist sich Klaus Liebing sicher. Alle besäßen schließlich mindestens einen guten nationalen Ruf, eher mehr. Wer genau im Walkenrieder Kreuzgang auftreten wird, dass will man zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht verraten.

Es werde vermutlich aber wieder 15 Veranstaltungen geben, wobei sich ein Großteil auf den Frühsommer von Anfang bis Mitte Juli sowie eben den Dezember konzentrieren werde. Ende Februar will man das Programm der Konzerte im Kloster Walkenried vorstellen.

Stolz sind Krause und Liebing darauf, dass man es geschafft habe in den letzten Jahren eine Wechsel beim Publikum zu vollziehen. „Die Besucher sind deutlich jünger geworden. Das liegt auch an der Auswahl der Künstler“, verdeutlicht der Künstlerische Leiter. Dennoch setze man weiterhin auf Bewährtes: „Klassik und Kammermusik werden immer ein Bestandteil sein“, betont Liebing.

Kritisch sehen beide an, dass auch von anderen Seiten immer mehr Veranstaltungen geboten werden. Dies sei eigentlich Auftrag der Kreuzgangkonzerte, dafür habe man diese 1984 ins Leben gerufen.

Von Thorsten Berthold

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