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Osterode Für Toleranz und Demokratie
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17:58 27.02.2019
Die Vorbereitungen auf das Konzert in Herzberg laufen auf Hochtouren – die jungen Organisatoren freuen sich schon. Quelle: Dolle
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Herzberg

Sie wollten ein Zeichen setzen für Toleranz und Demokratie, berichtet Christian Dolle vom Kirchenkreis Harzer Land, über die Jugendlichen, die ein Konzert mit mehreren Musikrichtungen vorbereiten, um damit sich möglichst viele Menschen anzusprechen. Unter ihnen sind auch Duderstädter Jugendliche.

Unterstützung für junge Konzertorganisatoren

Die Kirche stelle das Martin-Luther-Haus in Herzberg gerne zur Verfügung, so Dolle. Aber auch ein bisschen Unterstützung bei der Organisation hätten die jungen Konzertorganisatoren benötigt. Die wiederum fanden sie bei der Jugendinitiative Bad Sachsa (Jibs), der Stadtjugendpflege Osterode und beim Verein „bunt statt braun“.

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Viel Zeit bleibe den Jugendlichen nicht, denn richtig planen hätten sie erst ab Ende Januar können, und schon am 2. März soll das Event, das den Titel „Denk.Mal“ bekomme, stattfinden. „Das ist schon ambitioniert“, räumt Jugendpflegerin Silke Mursal-Dicty ein, „aber einige, die dabei sind, sind schon lange ein eingespieltes Team und die wissen, an wen sie sich wenden müssen.“ Das sind unter anderem die Jugendpflege Walkenried, das Projekt „Respekt für Vielfalt“ des Landkreises Göttingen, das Bundesprogramm „Demokratie leben“ sowie die Sparkasse Osterode und das Musikhaus Funke, die finanzielle Unterstützung böten.

Auch Duderstädter bei den Organisatoren

Die Hauptarbeit müssten Dolles Mitteilung zufolge die Jugendlichen allerdings alleine stemmen. Das reiche vom Entwerfen der Plakate bis hin zur Kommunikation mit den Musikern, die sie an diesem Abend auf der Bühne haben wollten. Trotz der kurzen Zeit und der Tatsache, dass die knapp 20 Organisatoren aus dem gesamten Harzer Land, also von Osterode bis Duderstadt und bis Bad Sachsa beziehungsweise Walkenried kommen, klappe alles.

„Mich beeindruckt, dass bei solchen Projekten eben auch immer wieder neue Jugendliche hinzustoßen und sich sofort mit vollem Engagement einbringen“, betont Mursal-Dicty. Einige von ihnen seien durch eine Anne-Frank-Ausstellung auf das Thema gekommen und hätten sich daraufhin tatkräftig für eine offene Gesellschaft einsetzen wollen. Mit dem Motto „Schau nicht weg – hör hin“ seien sie mit dem Konzert auf einem guten Weg, auch wenn ihnen anfangs vielleicht nicht unbedingt ein solches Großprojekt vorschwebte.

Mehrere Bands treten auf

Groß kann das Konzert auf jeden Fall werden, denn als Musiker konnten Haxe als lokale Band sowie Abandoned in Destiny aus Braunschweig, Wasted Origin aus Einbeck und als Hauptact der überregional und vor allem auf Youtube bekannte Rapper MaximNoise gewonnen werden. Das kann sich mehr als sehen lassen, meint Dolle, und sollte am 2. März ab 19 Uhr im Martin-Luther-Haus, Heidestraße 14, in Herzberg für volles Haus sorgen.

Von Britta Eichner-Ramm / r