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Osterode Weihnachten im Harzer Pastorenhaushalt
Die Region Osterode Weihnachten im Harzer Pastorenhaushalt
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15:00 25.12.2018
An Weihnachten vielbeschäftigt: Pastor Gerhard Bergner Quelle: r
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Südniedersachsen

Weihnachten im Pastorenhaushalt – und wann machen wir die Bescherung? Keine einfache Frage. Spätestens seit die Kinder da sind“, sagt Dr. Gerhard Bergner, Pastor in der Christuskirche in Herzberg und der Michaeliskirche in Lonau. Er hat drei Gottesdienste zu halten, durch die er von etwa 14.30 bis 20 Uhr durchgehend beschäftigt ist. Also liegt der Gedanke nahe, am 1. Weihnachtstag zu bescheren. Da habe aber nun seine zweite Tochter in diesem Jahr ihren 2. Geburtstag...

„Wahrscheinlich werden wir am 1. Weihnachtstag doppelt feiern: Geburtstagsfrühstück im Esszimmer, und danach die Weihnachtsbescherung unterm Tannenbaum im Wohnzimmer“, so Bergner, der sich eigenen Angaben zufolge trotzdem auf den Heiligabend freut: Auf die Lieder, auf die Krippenspiele, auf die erwartungsvollen Kinderaugen, die Aufregung beim Krippenspiel und dann auf die feierlich-besinnliche Christvesper um 18.30 Uhr.

Auch für Simon Burger, neuer Kreisjugendpastor im Harzer Land und Jugendpastor für die Bäderregion, ist das Weihnachtsfest als junge Familie etwas ganz Bedeutsames. „Der Heilige Abend und die Weihnachtsfeiertage sind von Seiten unserer Kinder natürlich mit einer großen Vorfreude verbunden“, erzählt er. So ziehe pünktlich zum 1. Dezember bei den Burgers eine Holzkrippe ein. Maria und Josef machen sich mit ihrem Esel auf den Weg nach Betlehem, zur Krippe. Manchmal gesellen sich zu dem Esel auch noch Elefanten, Tiger oder zig andere Tiere. Diese dürften ihre Söhne, Lasse und Paul, nach Belieben ergänzen. Nur ein Satz fällt immer wieder: „Nein, das Jesus-Kind ist noch nicht geboren, das dauert noch ein wenig". Burger: „Selbst, wenn gefühlt für meine Frau und mich die Zeit bis hin zu Weihnachten förmlich rast, versuchen wir immer wieder durch bewusste Pausen, das Entzünden des Adventskranzes am Abend sowie das Hören von Weihnachtsmusik eine Auszeit zu suchen und uns ein wenig innerlich auf die Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen.“

Der Heilige Abend und die Weihnachtsfeiertage selbst stünden dann ganz im Sinne der Familie. Zwischen den Gottesdiensten am Nachmittag und der Christnacht bleibe genügend Freiraum, um in Ruhe den Heiligen Abend zu feiern, gemeinsam mit der Familie wie fast jedes Jahr Raclette zu machen, einige Weihnachtslieder zu singen und die Zeit einfach zu genießen. Eine Tradition lässt für Simon Burger besondere Weihnachtsstimmung aufkommen: „Besonders den Gottesdienst zur Christnacht feiere ich dann auch persönlich als einen Moment in dem es für mich Weihnachten geworden ist.“

Von r

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