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Osterode Zisterziensermuseum Walkenried in neuer Trägerschaft
Die Region Osterode Zisterziensermuseum Walkenried in neuer Trägerschaft
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17:26 11.12.2018
Junge Archäologen auf Zeit: Ein Angebot im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried. Quelle: R
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Walkenried

Die entsprechenden Verträge wurden am Dienstag im Beisein der Vertreter aller beteiligten Organisationen in Walkenried unterzeichnet. Eigentümerin der Liegenschaft bleibt weiterhin die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Die Stiftung Welterbe im Harz wird als zuständige Organisation mehrere kulturelle Institutionen in der Gebirgsregion gemeinsam vermarkten und damit den Harz auch für Touristen gemeinsam präsentieren.

Große Chance

„Ich betrachte es als große Chance, als Chance, die wir nutzen müssen“, so Kreisrat Marcel Riethig, der für den Landkreis Göttingen zur Unterzeichnung gekommen war. Der Übergang der Trägerschaft und die damit verbundenen Chancen würden jedoch nicht von selbst funktionieren, man müsse diesen Schritt auch nach Vertragsabschluss aktiv gestalten. „Wir müssen die Zukunft gestalten“, so auch Tobias Henkel, Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Aktuell sei das Kloster Walkenried sehr gut aufgestellt, etwa 30000 Besucher kämen pro Jahr, so Riethig. Das Zisterziensermuseum sei das führende Klostermuseum in Europa gewesen, so auch Henkel, und „es spielt immer noch in der Champions League der Klostermuseen“. Auf diesem Erfolg soll nun weiter aufgebaut werden. Verschiedene Einrichtungen der Welterbe-Stiftung sollen durch gemeinsames Marketing voneinander profitieren. Man wolle sich „nicht über Abgrenzung definieren, sondern über Gemeinsamkeiten“, erklärte Riethig zum Plan des Welterbes.

Drei-Punkte-Plan für Walkenried

Für das Walkenrieder Kloster stehen drei Punkte auf dem Plan: Es soll als Teil des Welterbes ein Ort der Begegnung und der Wissensvermittlung sein sowie als Denkmal erhalten bleiben, so Henkel weiter. Der Landkreis Göttingen bleibe noch bis 2023 für das Gebäudemanagement im Koster verantwortlich, erklärte Christel Wemheuer, erste Kreisrätin. Sie bezeichnet Walkenried als Hotspot, auch der ganze Harz entwickele sich „absolut super“. Vom Übergang der Trägerschaft auf die Welterbe-Stiftung soll vor allem eine gesteigerte Präsenz des Klosters sowohl im Harz als auch darüber hinaus ausgehen.

Die Unterzeichner waren sich einig, dass bereits die Zusammenarbeit bis zu diesem Punkt erfolgreich und gut verlaufen sei und es in diesem Sinne weitergehen solle.

Als einer der ersten Schritte im nächsten Jahr ist eine gemeinsame Ausstellung in Walkenried und im Rammelsberg geplant. Ein Projekt, dass die Region porträtieren wird, und das bereits seit etwa zwei Jahren geplant ist, informierte Gerhard Lenz, Vorsitzender der Welterbe-Stiftung, der ebenfalls zu den Unterzeichnern gehört.

Von Felix Gräber

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