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Radolfshausen In Ebergötzen die ersten Weihnachtsgeschenke gesichert
Die Region Radolfshausen In Ebergötzen die ersten Weihnachtsgeschenke gesichert
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16:00 27.10.2019
Stilvolle Dekorationen für Weihnachten. Quelle: vw
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Ebergötzen

Im Regelfall wünschen sich Veranstalter ja meistens gutes Wetter. Die Ausrichter des Kunsthandwerkermarktes in der Ebergötzer Sporthalle fanden das unfreundliche Wetter am Sonntag allerdings ganz erfreulich, denn schon kurz nach der Eröffnung um elf Uhr herrschte bereits reger Betrieb.

Ob man es möchte oder nicht, am Thema Weihnachten kommt nicht vorbei. Bereits im Eingangsbereich in der Halle gibt es stilvolle Ideen für das Fest. Wobei nicht die klassische rot-grün Variante vorherrscht, sondern eher weiß oder natur, kombiniert mit silber.

Einen wahren Besucheransturm haben die Organisatoren des 13. Ebergötzer Kunsthandwerkermarktes erlebt. Gleich nach der Öffnung um elf Uhr waren die Stände dicht belagert.

Insgesamt 30 Stände gibt es, sorgsam ausgesucht von Organisatorin Manuela Meyer und ihren Mitstreitern. „Wir haben immer wieder neue Bewerbungen von Ausstellern. Am Anfang sind wir sogar zu ihnen nach Hause gefahren und haben uns das Angebot angeguckt, denn wir möchten nur ausgewählte Anbieter“, erzählt Meyer.

Schwieriges Unterfangen

Es ist bereits der 13. Kunsthandwerkermarkt in Ebergötzen. Die Idee, einen solchen auf die Beine zu stellen, kam Manuela Meyer im Kreise von Freunden. „Wir hatten einen Schmuckkurs besucht, und dann versucht, unsere selbstgemachten Stücke auch abzusetzen.“ Ein schwieriges Unterfangen, wie sich herausstellen sollte. „Es ist gar nicht so einfach, in diese Kunsthandwerkerszene zu kommen“, erinnert sich die Organisatorin. Inzwischen hat sich der Markt etabliert.

Überwiegend aus der Region kommen die Markt-Betreiber. Bis auf eine Ausnahme: Sandra Bohne ist zwar gebürtig aus Ebergötzen, lebt aber inzwischen im Westfälischen Werther. „Ich verkaufe auf keinem anderen Kunsthandwerkermarkt, nur in Ebergötzen“, sagt Bohne, die sich in der Gemeinschaft sehr wohl fühlt, wunderschöne Taschen anbietet.

Männerparkplatz

Überwiegend Frauen stehen als Anbieterinnen hinter und vor den Ständen, aber nicht nur. „Hier ist der Männerparkplatz“, erklärt Franz Vollmer und lacht dabei, Der Männerparkplatz ist ein Stand mit handgeschmiedeten Damaszenerklingen. Die Auswahl an Messern ist groß. „Sie sind alle handgearbeitet“, erläutert Vollmer. Gemeinsam mit seinem Sohn Julian betreibt er die Messerschmiede. „Hier auf so einem Markt verkaufen wir nicht viel. Für die meisten ist es interessant, ein solches Messer selber zu machen“, erläutert Vollmer. Schmiedekurse gehören ebenfalls zum Angebot der Vollmers. Dabei besteht die Auswahl zwischen ein- und zweitägigen Kursen.

Jedes Männerherz höher schlagen lässt aber auch das Angebot von Friedrich-Ludwig Eberwien. Auf den ersten Blick hat er ein Herz für Vögel, denn seine Vogelhäuser sind eine Augenweide. Diese entpuppen sich allerdings auf den zweiten Blick als kleine Outdoor-Bar. In ihrem Innenleben sind vier Gläser und eine Flasche Hochprozentiges versteckt. Das Äußere kann je nach Wunsch gestaltet werden, egal ob Angler, Jäger oder Fußball-Fan.

Kleine Kunstwerke

Seine Frau Doris denkt bei ihrem Angebot hingegen eher an die Damenwelt und deren oftmals kalten Hände. Ihre Armschmeichler sind kleine Kunstwerke, mit Perlen in unterschiedlichen Farben und Mustern verziert. „Die Perlen müssen vor dem Stricken vorher sorgfältig aufgefädelt werden“, erklärt sie. Die dritte Kreative innerhalb der Familie Eberwien ist Tochter Sophie, die aus Buchseiten und Illustrierten Lichterketten fertigt. „Bei uns in der Familie kann jeder etwas“, sagt Doris Eberwien.

Die Armschmeichler wären bei Hella Meyer-Alber an der richtigen Adresse, denn sie gehört zu den Anbietern, die mit ihren Pflanzgefäßen aus Naturstein einen Standort draußen haben. Bewaffnet mit einem Campingstuhl und einem Buch versucht sie dem nasskalten Wetter zu trotzen. Ein kleiner Trost für sie: Es gibt wärmende Kürbis- und Pizzasuppe, aber auch Kaffee und Kuchen.

Von Vicki Schwarze

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