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Radolfshausen Alles Wichtige zu „Seelantis – die versunkene Burg“
Die Region Radolfshausen Alles Wichtige zu „Seelantis – die versunkene Burg“
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16:49 13.09.2019
Das Stück „Nortlantis - Die versunkene Stadt“ aus dem Theater der Nacht in Northeim bildet die Grundlage für Seelantis. Quelle: BeoBrockhausen
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Bernshausen/Seeburg

Das Wandertheaterstück „Seelantis – die versunkene Burg“ ist ein Großprojekt der Veranstaltungsreihe Kultur im Kreis. Rund um den Seeburger See führen zahlreiche Freiwillige aus Seeburg und Bernshausen sowie den umliegenden Dörfern gemeinsam mit dem Northeimer Theater der Nacht die Geschichte an verschiedenen Stationen auf. Gestartet wird in Gruppen an der Kirche in Bernshausen. Der Abschluss findet im Naturschwimmbad in Seeburg statt.

Der Auftaktbereich rund um die St.-Peter-und-Paul-Kirche in Bernshausen ist ab 15 Uhr für Besucher des Wandertheaterstücks geöffnet. Im Bereich um das Gasthaus Zu den drei Rosen können diese die Besucher mit Bratwurst, Getränken sowie Kaffee und Kuchen stärken. Der Gesangverein werde die Gäste in dem Bereich musikalisch unterhalten, erzählt Petra Kluge, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV), der die Trägerschaft für die Veranstaltung übernommen hat.

Der Plan zum Wandertheater rund um den Seeburger See. Quelle: Tater

Der Bereich wird für die Veranstaltung abgesperrt, Brigitte Heipke von der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen, die die Organisation übernommen hat. Die Rosenstraße kann von beiden Einmündungen zur Göttinger Straße nicht befahren werden, wodurch auch das Oberdorf nicht mit Autos erreichbar ist.

Parkplätze

Parkplätze stehen in Seeburg auf dem Seeparkplatz zur Verfügung. Diesen erreichen die Besucher über die Abfahrt von der Bundesstraße 446, die sich näher in Richtung Seulingen befindet. Direkt neben dem Parkplatz kann noch eine Ackerfläche genutzt werden. Die Einweisung übernehmen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Vom Parkplatz aus müssen die Besucher den Weg entlang der Göttinger Straße nach Bernshausen nehmen. „Der Weg ist etwa drei Kilometer lang“, sagt Manfred Raabe, Schatzmeister des HVV. Die Strecke sollten die Besucher in ihre Anreiseplanungen einbeziehen. Der Rundweg in die andere Richtung sei für den Hinweg nach Bernshausen gesperrt, weil auf dem Teilstück Stationen des Theaters aufgebaut werden und später die Besuchergruppen in entgegengesetzter Richtung nach Seeburg laufen.

Das Stück „Nortlantis - Die versunkene Stadt“ aus dem Theater der Nacht in Northeim bildet die Grundlage für Seelantis. Quelle: BeoBrockhausen

Das Theaterstück „Seelantis – die versunkene Burg“ verknüpft die Geschichte „Nortlantis – die versunkene Stadt“ des Theaters der Nacht mit der Graf-Isang-Sage, dessen Burg im Seeburger See versunken sein soll. Professor Brockhoff ist bei der Suche nach der Burg spurlos verschwunden. Also organisiert seine Tochter Inge eine Expedition, um ihren Vater zu finden.

Start der Expedition

Die erste Expeditionsgruppe startet um 17 Uhr vor der Kirche in Bernhausen. Die Gruppen werden vor Ort eingeteilt. Nonnen verteilen dort Stücke jenes weißen Aals aus der Sage, der diejenigen, die von ihm kosten, befähigt, die Sprache der Tiere zu verstehen. Unterwegs treffen die Teilnehmer auf verschiedene Stationen, an denen sich die Geschichte in kurzen Episoden entwickelt. Ziel der Reise ist das Naturschwimmbad in Seeburg. Dort beginnt um 19 Uhr die Abschlussaufführung. Dorthin unterwegs ist auch das U-Boot des Theaters der Nacht, das auf einem höher gelegenen Parallelweg immer mal wieder im Blickfeld der Expeditionsteilnehmer auftauchen kann.

„Die Wege sind naturbelassen“, betont Kluge und weist die Besucher darauf hin, dass diese sich mit entsprechendem Schuhwerk ausrüsten. Auch gebe es unterwegs auf der rund zwei Kilometer langen Strecke keine Sitzmöglichkeiten. Allerdings sei für Toiletten gesorgt. Diese gebe es im Auftaktbereich im Gasthaus Zu den drei Rosen sowie im Zielbereich im Naturschwimmbad. Aber auch am Rundweg werden an zwei Punkten mobile Toilettenhäuschen aufgestellt.

Im Schwimmbad werden Sitzbänke für rund 400 Besucher aufgestellt, sagt Mareike Jost, stellvertretende HVV-Vorsitzende. Darüber hinaus gebe es dann Stehplätze. Auch in dem Bereich sei für Verpflegung gesorgt.

Unbeleuchtet

Die Teilnahme an der Veranstaltung sei kostenfrei, so Raabe, erfolge aber auf eigene Verantwortung. „Der Weg ist nicht beleuchtet“, weist Heipke die Besucher darauf hin, sich für den Abend mit Taschenlampen auszurüsten. Im Verlauf der Veranstaltung müsse auch mit Film- und Fotoaufnahmen gerechnet werden.

Zielsetzung des Projekts sei gewesen, dass sich Dörfer zusammentun und gemeinsam einen Weg verfolgen, erklärt Kluge. Das sei auf jeden Fall umgesetzt worden.„Hier sind so viele Menschen aus den beiden Dörfern involviert“, sagt sie. Dazu gebe es auch Beteiligung aus den umliegenden Gemeinden. „Das Projekt ist zwar in der Trägerschaft des HVV, aber ohne das Zusammenwirken aller Vereine und Freiwilligen wäre die Realisierung nicht möglich gewesen.“

Von Rüdiger Franke

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