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Radolfshausen Weitere Helfer für Seelantis am Seeburger See gefunden
Die Region Radolfshausen Weitere Helfer für Seelantis am Seeburger See gefunden
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16:50 29.01.2019
Das Wander-Theaterstück „Northlantis – die versunkene Stadt“aus Northeim bildet die Basis für das Seelantis-Projekt. Quelle: Sören Kracht
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Bernshausen / Seeburg

Das Seelantis-Projekt der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen in Zusammenarbeit mit dem Theater der Nacht in Northeim findet regen Zuspruch. Das Kulturevent um „die versunkene Burg“ soll am 14. September rund um den Seeburger See aufgeführt werden.

„Hammerding“

Rund 50 Personen trafen sich nach Angaben von Petra Kluge von der Nachbarschaftshilfe beim jüngsten Helfertreffen in der Gaststätte „Zu den drei Rosen“ in Bernshausen. „Die Leute waren total engagiert“, zeigte sich Ruth Brockhausen vom Theater der Nacht begeistert. „Wenn es so weitergeht, wird das ein Hammerding.“

Mitarbeit

Ihre Mitarbeit hätten bereits der Kindergarten Seeburg und die Schule Seulingen/Seeburg zugesagt, berichtete Kluge. Aber auch die Feuerwehr, der Bernshäuser Carnevalsverein, der Sportverein Seeburg/Bernshausen wollen sich am Projekt beteiligen. Dazu hätten auch Vertreter der Theatergruppe aus Landolfshausen und des Gesangvereins aus Ebergötzen am Treffen teilgenommen. Abgerundet werde das Engagement durch Privatpersonen.

An Seeburg und Bernshausen angepasst

Das Stück, in dem es um die Suche der versunkenen Burg im Seeburger See geht, werde sehr speziell auf Seeburg und Bernshausen zugeschnitten, erläuterte Brockhausen. Dafür werde die Basis der ursprünglichen Northeimer Aufführung „Northlantis – die versunkene Stadt“ mit der Sage des Grafen Isang verknüpft. Die der Sage nach im See verschwundene Burg soll nun gesucht werden. „Es gab so wundervolle Ideen, die in die Geschichte passen“, sagte sie. Die Teilnehmer hatten „viel Lust sich zu beteiligen“, sprach sie von einer sehr produktiven und kooperativen Stimmung.

Graf Isang erwünscht

Einer der großen Wünsche des Treffens sei, dass die Figur des Grafen Isang integriert werde, berichtete Brockhausen. „Er kann gern persönlich auftauchen“, sagte sie. „Wir hätten auch Figuren, die passen.“ Dafür müssten sich aber Leute in das Puppenspiel einarbeiten. Es habe aber auch den Vorschlag gegeben, jemandem mit einem Trödelladen auf den Weg zu schicken, der zum Beispiel einen original Nagel vom Grafen Isang anbieten könne oder vielleicht den Zipfel vom Kleid von des Grafen Schwester. „Und alle müssen vor dem Start vom weißen Aal probieren, um auf der Tour die Tiersprachen zu verstehen“, nannte Brockhausen eine weitere Idee.

Ideen

Ausreichend Mitspieler für das Stück, das an verschiedenen Stationen rund um den Seeburger See aufgeführt werden soll, seien nun gefunden, sagte Kluge. „Wir suchen noch Leute, die Lust haben, sich in das Puppenspiel hineinzubegeben“, erzählte Brockhausen. Eine weitere Möglichkeit, sich zu beteiligen, bestünde zum Beispiel für Menschen, „die Lust haben, Turnübungen mit den Zuschauern zu machen, um diese auf den Tauchgang in den tiefen Seeburger See vorzubereiten“. Oder aber Yogaübungen, um sie im Vorfeld zu beruhigen. Getaucht werde natürlich nur in Gedanken, auch wenn das U-Boot des Theaters beteiligt werde.

„Es könnte aber auch jemand sein, der Proviant verkauft“, ermuntert Brockhausen die, die zwar gern mitmachen würden, aber nicht selbst etwas spielen wollen. Und auch technische Hilfskräfte würden benötigt.

Förderung

Das Projekt wird zu 80 Prozent gefördert von der Leaderregion Göttingen. Den Antrag hatte die Nachbarschaftshilfe gemeinsam mit dem Kulturring Hann. Münden, der im vergangenen Jahr das Pendant „Südlantis“ in der Reihe „Kultur im Kreis“ aufführte. Die restlichen 20 Prozent kommen aus einer kommunalen Konfinanzierung über die Kulturförderung des Landkreises Göttingen, den Landschaftsverbund Südniedersachsen und die Samtgemeinde Radolfshausen. Über die geplanten Ausgaben im Antrag hinaus rechnen die Organisatoren mit weiteren notwendigen Investitionen. „Wir suchen deshalb weiter nach Sponsoren“, sagte Kluge. Die Sparkasse Duderstadt habe bereits zugesagt.

Das Projekt „Seelantis – die verschwundene Burg“ ist ebenfalls in die Reihe „Kultur im Kreis“ eingebunden. „Interessenten, Ideengeber, Unterstützer und Helfer sind uns willkommen“, fasste Kluge zusammen. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 27. März, statt.

Von Rüdiger Franke

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