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Radolfshausen Keine Steingärten im neuen Baugebiet in Bernshausen
Die Region Radolfshausen Keine Steingärten im neuen Baugebiet in Bernshausen
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09:00 31.07.2019
Dorfansicht Bernshausen mit Pfarrkirche St. Peter und Paul. Quelle: Christina Hinzmann / GT
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Bernshausen

Die Einwendungen aus der ersten Auslegung seien vom Architekturbüro in den Bebauungsplan für das neue Baugebiet mit neun Bauplätzen eingearbeitet worden, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Bernd Knöchelmann (CDU). Beteiligt hatten sich Träger öffentlicher Belange als auch Privatpersonen. Unter anderem werde auf Anregung aus dem Naturschutz darauf verzichtet, Steingärten zu erlauben. Das sei ursprünglich geplant gewesen, allerdings habe sich der Rat aufgrund der aktuellen Diskussion auf Antrag der CDU-Fraktion gegen eine solche Erlaubnis ausgesprochen.

Keine hohen Bäume

Einige Anlieger und der Investor hatten sich bei den Ausgleichsflächen gegen Bäume der sogenannten ersten Ordnung mit Wuchshöhen von mehr als 20 Metern ausgesprochen, so Knöchelmann. Dazu zählen unter anderem Eichen und Buchen. Stattdessen werden jetzt Bäume und Sträucher der zweiten und dritten Ordnung ausgewählt, die nicht so groß werden.

Zwei Vollgeschosse

Auch die Höhe der Gebäude im Baugebiet wurde thematisiert. Festgelegt wurden zwei Vollgeschosse. „Das war bisher nicht üblich“, sagte Knöchelmann. Bei Schrägdächern sei die Firsthöhe auf zehn und die Traufenhöhe auf sechs Meter festgelegt worden. Flachdächer dürfen eine Traufenhöhe von sieben Metern haben.

Einstimmig

Alle drei Punkte, die Abwägung der frühzeitigen Beteiligung, die Billigung des Entwurfs und die erneute öffentliche Auslegung, wurden einstimmig beschlossen. Ratsmitglied Nadin Kurth (CDU) als Ehefrau des Investors enthielt sich der Abstimmung, „obwohl sie es nicht müsste“, wie Bürgermeister Martin Bereszynski (CDU) erklärte.

Zweite öffentliche Auslegung

Als nächstes werde die zweite öffentliche Auslegung angekündigt. Dann folge würden die Unterlagen für vier Wochen ausgelegt. „Wenn nichts ungewöhnliches passiert, kann es in rund sechs Wochen im Baugebiet losgehen.“

Von Rüdiger Franke

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