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Radolfshausen Blaualgen am Seeburger See offenbar zurückgegangen
Die Region Radolfshausen Blaualgen am Seeburger See offenbar zurückgegangen
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15:16 16.07.2018
Prüfen die Lage vor Ort am Seeburger See (v.r.): Seeburgs Bürgermeister Martin Bereszynski, Dieter Weidemann vom Seeburger Naturschwimmbad und Stefan Gnatowski von der DRLR Eichsfeld können am Montagvormittag zwischen den Seerosen keine Blaualgen mehr entdecken. Quelle: r
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Seeburg

„Nach letztem Stand liegt keine Gefährdung vor“, sagt auch Dominik Kimyon, Sprecher der Stadtverwaltung Göttingen und des für Stadt und Landkreis Göttingen zuständigen Gesundheitsamtes. Am Wochenende waren im Seeburger See vermehrt Blaualgen aufgetreten, eine Schlierenschicht sei zu sehen gewesen. Eine Probe war entnommen worden. „Im Labor zeigte sich, dass die Blaualgenart, die gefunden wurde, für Menschen nicht gesundheitsgefährdend ist“, so Kimyon weiter.

Bürgermeister Bereszynski hat sich am Montagvormittag zusammen mit dem örtlichen Betreuer des Naturbades, Dieter Weidemann, und Stefan Gnatowski vom DLRG Eichsfeld selbst ein Bild von der Situation gemacht. Laut Sichtmessung seien die Algen schon am Sonntagnachmittag merklich weniger geworden, am Montag seien keine mehr zu sehen gewesen. „Man kann 50 bis 80 Zentimeter tief ins Wasser sehen“, so Bereszynski weiter. Daher wurde am Montag das am Wochenende vorsorglich verhängte, bedingte Badeverbot aufgehoben.

Probe entnommen

Zur Sicherheit sei aber eine erneute Wasserprobe in Auftrag gegeben worden, berichtet Bereszynski. Das Ergebnis werde Kimyons Aussagen zufolge aber erst am Dienstag erwartet. Überhaupt stehe die Gewässerqualität des Seeburger Sees unter regelmäßiger Kontrolle. „Wir stehen immer in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und dem Umweltamt des Landkreises“, erläutert der Seeburger Bürgermeister, zudem würden regelmäßige Proben entnommen und untersucht. Kimyon päzisiert: es gebe sieben Untersuchungen pro Badsaison, in der Regel von 15. Mai bis 15. September. „Eine Probe wird vor Eröffnungssaison genommen. Danach regulär alle drei Wochen. Bei einem anlassbezogenen Verdacht wird auch in kürzeren Abständen kontrolliert“, teilt der Sprecher weiter mit und weist auf den Badegewässeratlas hin, den das Niedersächsische Landesgesundheitsamt biete. Dort gebe es aktuelle Informationen zu den rund 270 Badegewässern im Land.

Blaualgen sind sogenannte Cyanobakterien und in allen Gewässern zu finden. Bei normaler Konzentration sind sie ungefährlich. Wenn sich die Bakterien allerdings stark vermehren, können sie die Wasserqualität verschlechtern und gesundheitsschädlich sein.

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Von Britta Eichner-Ramm

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