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Radolfshausen Hindernislauf Bystopen-Attacke wird in diesem Jahr noch schwieriger
Die Region Radolfshausen Hindernislauf Bystopen-Attacke wird in diesem Jahr noch schwieriger
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00:22 12.04.2019
Hindernislauf mit 23 natürliche und künstliche Hindernisse rund um die Waaker Büsteppe Quelle: Soeren Kracht
Radolfshausen

Nach der erfolgreichen Premiere 2018 geht die Waaker Bystopen-Attacke am 22. Juni in die zweite Runde: Der Hindernislauf zwischen Waake und Bösingshausen rund um die Büsteppe (früher Bystope) wird vom TSV Waake-Bösinghausen und der Gemeinde Waake ausgerichtet.

Bei der Premiere gingen 159 Teilnehmer, die 23 natürliche und künstliche Hindernisse bewältigen mussten, an den Start. Für 2019 planen die Veranstalter fünf weitere Hindernisse und eine größere Anzahl an Startern. „Wir planen mit 300 Teilnehmern“, berichtet Karsten Ehlers vom TSV Waake-Bösinghausen.

Fünf-Kilometer-Rundkurs

Die Läufer müssen einen Fünf-Kilometer-Rundkurs bewältigen, der je nach Strecke, ein- oder zweimal bewältigt werden muss. „Als Hindernis kommt unter anderem die bei Groß und Klein beliebte Wasserrutsche am Sportplatzhang zum Einsatz“, so Ehlers. Vier starten in einem Team. Zum zweiten Mal gibt es auch den „Radolfshausen-Cup“, einer Extrawertung, bei der Teams oder Vereine aus der Samtgemeinde Radolfshausen teilnehmen.

Daneben sind Wasser- und Reifencontainer, Eskaladierwände, Dachstühle und der Waaker Burgteich zu überwinden. „Es werden derzeit auch neue Hindernisse in die Attacke gebaut – die sind aber noch geheim“, sagt der Organisator des TSV. Allerdings soll laut Ehlers ein neues Kletterhindernis mit Autoreifen gebaut werden sowie ein matschiger Container dazu kommen.

Bereits 160 Anmeldungen

Nach der tollen Premiere ist das Interesse an der Bystopen-Attacke groß: Bereits 160 Anmeldungen gingen beim Veranstalter ein. „Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr hat aber gezeigt, dass in den letzten zwei, drei Wochen eine Menge Teilnehmer dazu werden“, so Ehlers, der betont, dass man die Teilnehmerzahl langsam steigern wolle und das Organisationsteam nicht überfordert werde.

Etwa 20 Personen sind bei der Vorbereitung und beim Aufbau der Hindernisse involviert, am Tag des Laufes sogar mehr als 50 Helfer. „Es sind nicht nur Leute aus dem Sportverein, sondern das ganze Dorf hilft – es soll auch ein wenig das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken“, erklärt der Organisator. Dadurch solle auch das familiäre Umfeld geschaffen werden. Gute 250 Zuschauer verfolgten das Event im vergangenen Jahr.

Bystopen kommt von Büsteppe

Der Name „Bystopen“ entstand von der Erhebung Büsteppe nordwestlich von Waake. „Wir wollten keinen gewöhnliche Namen für unseren Lauf. Das entstand durch eine historische Karte und daher heißt der Lauf Bystopen-Attacke“, erklärt Ehlers.

Im Start- und Zielbereich sorgt das Organisationskomitee für die entsprechende Verpflegung und eine bunte familiäre Atmosphäre – auch für die ganz Kleinen ist etwas dabei. Die Bambini-Attacke wird auf einem längeren Kurs mit mehr Hindernissen ausgebaut. Zudem werden weitere Aktionen für Kinder angeboten.

Durch die Steigungen noch schwieriger

Ehlers, selbst einmal aktiver Läufer, nahm bereits beim Great Barrier Run in Göttingen teil. „Ich weiß, worauf sich die Leute bei uns einlassen – durch die Steigungen ist der Lauf in Waake noch einmal schwieriger als auf dem Uni-Gelände.“

Der Startschuss des Hindernislaufes fällt am 22. Juni, um 10 Uhr. Anmeldungen sind noch bis zum 15. Juni auf der Homepage www.bystopen-attacke.de möglich.

Von Jan-Philipp Brömsen

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