Gemeinde investiert in Infrastruktur
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Radolfshausen Gemeinde investiert in Infrastruktur
Die Region Radolfshausen Gemeinde investiert in Infrastruktur
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17:57 22.02.2017
Von Kuno Mahnkopf
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Seeburg

Einstimmig hat der Etatplan den Rat der Gemeinde passiert, eine kleine Kontroverse gab es nur wegen einer Anmerkung des Seeburgers Bruno Kluge (SPD). Der monierte, dass für Bernshausen rund 120 000 Euro und für Seeburg nur 30 000 Euro Investitionen veranschlagt sind, wies auf den Sanierungsbedarf für die Straße Heckenkrug in Seeburg hin und wünschte einen runden Tisch vor Planung des nächsten Haushalts. In den Vorjahren sei erheblich in Seeburg investiert worden, hielt ihm Bernd Knöchelmann (CDU) entgegen und warnte davor, „in alte Schemen“ zu verfallen. Die Investitionssumme für beide Ortsteile ändere sich von Jahr zu Jahr, merkte Bürgermeister Martin Bereszynski (CDU) an. „Es geht um Themen, nicht um Ortsteile“, sagte Volker Otto (CDU). „Es geht um die Infrastruktur für die gesamte Gemeinde“, meinte auch Gerhard Rudolph (CDU) und nannte als Beispiel das gemeinsame Dorfgemeinschaftshaus in Bernshausen. Man wolle die Ortsteile nicht gegeneinander ausspielen, relativierte Petra Kluge (SPD) die Kritik an der Gewichtung der Investitionen und betonte das Gemeinschaftsgefühl.

Als größte Investitionen im Jahr 2017 sind im Vorbericht zum Haushalt restliche Erschließungsarbeiten im Bernshäuser Baugebiet Hinter den Höfen III, abschließende Sanierungsarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus und die Beschaffung eines Kommunaltreckers für den Bauhof aufgeführt. Mit Rückübertragung des ehemaligen Schulgebäudes habe die Gemeinde erheblichen Gestaltungsspielraum für die Infrastruktur bekommen, durch die Kinderkrippe und den neuen Piratenspielplatz an Attraktivität gewonnen. Die Finanzsituation der Gemeinde wird als zufriedenstellend bewertet. Es sei davon auszugehen, dass das Defizit durch steigende Steuererträge noch verringert werden könne. ku