Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Radolfshausen Hoffest von Manegold in Seulingen gut besucht
Die Region Radolfshausen Hoffest von Manegold in Seulingen gut besucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:03 29.09.2019
Seniorchef Thomas Manegold (links) demonstriert mit Mitarbeitern das Eintopfen von Stiefmütterchen. Quelle: Rüdiger Franke
Anzeige
Seulingen

„Ich bin zufrieden mit dem Zulauf“, sagte Seniorchef Thomas Manegold. „Solch ein Event steht und fällt mit dem Wetter.“ Und das zeigte sich am Sonntag von seiner launischen Seite, mal regnerisch, dann wieder sonnig. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.“

Parkplatzkapazität

Wo es allerdings gehapert habe, sei bei der Parkplatzkapazität gewesen, erzählt Manegold. Das Feld, das in jedem Jahr zur Parkfläche zur Verfügung gestellt wurde, habe sich durch den Regen der vergangenen Tage in eine schlammige Fläche verwandelt. „Wir haben die Fläche zwar auch vorbereitet, aber an den frisch bearbeiteten Flächen schmiert es ziemlich.“ Lediglich auf den Rasenstreifen sei gefahrloses Parken möglich. „Wir haben aber auch einen Abschleppdienst organisiert.“ Wer sich festgefahren hatte, konnte mit einem kleinen Schlepper befreit werden.

Leuchtende Farben zeigten die Kürbisse auf dem Hof. Quelle: Rüdiger Franke

Schautopfen

Thomas Manegold präsentierte den Besuchern beim Schautopfen, wie junge Pflanzen in kleine Blumentöpfe gesteckt werden. „Das sind viola wittrockiana“, erläuterte er. Man könne aber auch Stiefmütterchen dazu sagen. Die kleinen Pflanzen wurden an einer Maschine aus einem großen Pflanzbehälter in ein einzelnes Gefäß umgesiedelt. „7500 Stück haben wir extra für heute aufgehoben. Sonst wären wir schon fertig damit.“ Ein eingespieltes Team schaffe mehr als 2000 Pflanzen pro Stunde und bis zu 20000 Pflanzen pro Tag. Drei Leute seien dafür nötig, so der Seniorchef. Einer steckt die Pflanzen in den Topf, der zweite nimmt die Töpfe von der Maschine und der dritte fährt die fertigen Töpfe weg und füttert in der Zwischenzeit die Maschine mit Erde.

Eisenbrecher

Auch in diesem Jahr waren 30 bis 40 Mitarbeiter aus dem Blumengeschäft von Thomas Manegolds Frau Maja, aus dem Gärtnereiteam und der Gemüseabteilung im Einsatz, um für einen reibungslosenAuch in diesem Jahr waren 30 bis 40 Mitarbeiter aus dem Blumengeschäft von Thomas Manegolds Frau Maja, aus dem Gärtnereiteam und der Gemüseabteilung im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Für das gastronomische Angebot sorgten die Schlachterei Wucherpfennig und Bäckerei Habenicht aus Seulingen. Die Band Eisenbrecher spielt seit einigen Jahren „alles, was die Leute an so einem Tag hören wollen“, wie Sänger Holger Gotthard sagte. Und sie schienen auch Einfluss auf das Wetter zu haben. Kaum, dass sie den Creedence-Clearwater-Revival-Klassiker „Who’ll stop the rain“ gespielt hatten, kam auch wieder die Sonne raus.

Hoffest 2019 bei Manegold in Seulingen Quelle: Rüdiger Franke

Frische Ware

Die Besucher hatten trotz des Wetters ihren Spaß. „Wir kommen jedes Jahr und schauen“, erzählte ein Duderstädter Ehepaar. „Meistens nehmen wir Kohl und Blumen mit, dieses Jahr Wurst.“ Zum ersten Mal beim Hoffest war Karl Jung aus Bernshausen. „Ich wollte mal schauen, was hier los ist“, sagte er. Ehepaar Wolf aus Göttingen deckte sich mit Herbstpflanzen ein. „Es gibt hier immer frische Ware“, begründeten zwei Teistunger Eheleute ihren Besuch.

Von Rüdiger Franke

520 Geschwindigkeitsüberschreitungen haben die Beamten des Polizeikommissariats Duderstadt während ihrer Verkehrssicherheitswoche festgestellt. Insgesamt kamen 565 Verstöße im Straßenverkehr zusammen.

29.09.2019

Welche Kuh am Kirmessonntag, 6. Oktober, in Holzerode auf der Roulette-Wiese auf welchem Feld ihren Fladen fallen lässt, wird eine Überraschung. Klar ist: Jung und Alt freuen sich auf ihren Einsatz.

28.09.2019

Mit dem Stück „Wilhelm Busch – Ein Querdenker auf dem Dorf“ will Schauspieler Andreas Jeßing ein Bild des beliebten Humoristen, Zeichners, Malers und Dichters zeichnen. Der Ort für die Premiere könnte passender kaum sein: die Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen – dort wo seine bekanntesten Figuren Max und Moritz ihr Ende fanden.

27.09.2019