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Radolfshausen „Das macht Spaß“
Die Region Radolfshausen „Das macht Spaß“
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10:00 11.12.2017
Abschluss der Aktion Spielmessen in Radolfshausen. Bei der Veranstaltung in Seeburg testen Leonard Iggena, Rainer Uthmann, Tine Knüdel und Brigitte Heipke (v. l.) das Spiel „Kingdomino“. Quelle: be
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Radolfshausen

Bei den Spielmessen des Familienzentrums Radolfshausen bestand Gelegenheit, Spiele kennenzulernen und auszuprobieren. Mehr als 60 Spiele, die das Familienzentrum angeschafft hat, wurden vorgestellt. Dazu zählten auch das Spiel des Jahres („Kingdomino“ ), das Kennerspiel des Jahres („Exit“) und das Kinderspiel des Jahres („Icecool“). Sie unterschieden sich durch Spieldauer und Schwierigkeitsgrad. „Spiele sind eine Grundlage, um in der Familie Freizeit miteinander zu verbringen“, sagte Projektkoordinator und Initiator Rainer Uthmann, der zugleich Jugendreferent der Samtgemeinde ist, vor Projektstart. Ziel: in der Vorweihnachtszeit eine Entscheidungshilfe für den Kauf von Spielen zu geben.

Wie sich nach vier von fünf Spielmessen in Landolfshausen, Ebergötzen, Seulingen und Waake gezeigt habe, kam die Idee an. Etwa 180 Besucher hätten die ersten vier Veranstaltungen besucht, bilanziert Uthmann, weitere 20 waren am Sonntag dann noch in Seeburg im Pfarrheim dabei.

Vielfältig wie die Spiele selbst war Uthmanns Bilanz zufolge auch die Besucherstruktur gewesen. So seien Menschen jeden Alters dabei gewesen, und auch die Zielgruppe habe von jungen Familien und Paaren über einzelne Interessierte bis hin zu Senioren gereicht.

„In fast jedem der Orte wurde die Messe sehr gut angenommen“, sagt der Initiator der Spielmessen, „erkennbar an den positiven Rückmeldungen der Besucher“. So sei mehrfach der Wunsch nach Wiederholung geäußert worden. Viele Besucher seien auch nach Veranstaltungsende dageblieben, um noch verschiedene Spiele zu spielen. Auch hat Uthmann bei manchen „den Wunsch nach Beratung, das passende Spiel für die Familie oder auch die Partnerschaft zu finden“, beobachtet. „Weiterhin gibt es von den Besuchern auch verschiedene Anfragen zum Verleih von Spielen, besonders den Großspielen für Feierlichkeiten.“ Das Familienzentrum verleihe auf Nachfrage die Spiele, sagt er.

Als Spieleberater waren Kinder und Jugendliche der Samtgemeinde bei den Spielmessen dabei. Eine von ihnen ist Nelle Fromm. Sie war bei allen Spielmessen dabei und half mit Erläuterungen, wenn Spielweise und -regeln einmal nicht gleich klar waren.

Zum Beispiel im Seeburger Pfarrheim bei „Weykick“, einem Großspiel, bei dem die Spieler versuchen kleine Holzfässer mit Holzstäben durch ein Tor ins gegnerische Feld zu kicken. Geschicklichkeit und Schnelligkeit sind hier gefragt, bis am Ende das Team gewinnt, das zuerst seine Spielhälfte von Fässern geleert hat. „Das macht Spaß“, kommentieren die Schwestern Maja (12) und Mia (9) ergänzt: „...ist aber auch anstrengend“. Maja verrät ihre Kriterien bei der Auswahl des Spiels, welches beim Testen an diesem Sonntag in Seeburg als nächstes an die Reihe kommt: „Wenn es hübsch aussieht und die Beschreibung spannend klingt.“

„Wir sind hier, weil wir mal gucken wollen, was so neu ist“, sagt Brigitte Heipke, die mit Leonard Iggena und Tine Knüdel ins Seeburger Pfarrheim hereingeschneit ist. „Wir machen ganz gerne mal Gesellschaftsspiele“, bestätigt Knüdel, bevor der Uthmann die Regeln von „Kingdomino“ erklärt. Und schon wenig später sind sie damit beschäftigt, „ihr eigenes Königreich“ zu erschaffen. Holger Schulz, der mit Tochter Leni (9) ins Pfarrheim gekommen ist, sagt: „Schön dass die Samtgemeinde Radolfshausen so etwas anbietet.“

Das Interesse am Spielen sei unverändert hoch, so Uthmanns Einschätzung. „Man spielt gerne, aber man möchte sich nicht viel mit Spielregeln befassen“, meint Uthmann. Nach den Spielmessen in der Samtgemeinde wagt er einen Ausblick: „Spielmessen vor Weihnachten sind ein sinnvolles Angebot.“ Aufgrund des Interesses an den Veranstaltungen soll nun überlegt werden, „regelmäßige Spielabende“ anzubieten.

Von Britta Eichner-Ramm

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