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Radolfshausen Sanierung der Straßenbeleuchtung
Die Region Radolfshausen Sanierung der Straßenbeleuchtung
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14:38 29.11.2017
2014-02-4552 Neue LED-Straßenlaternen im Straßenbild von Westerode Quelle: Oliver Thiele
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Ebergötzen

„Wir haben in Holzerode und Ebergötzen insgesamt 260 Leuchtpunkte“, berichtete der stellvertretende Bürgermeister Torsten Andree (SPD). Mit der Planerfirma sei verabredet worden, vor Beginn der Sanierung beide Orte abzufahren und vor Ort zu schauen, ob das Licht ausreiche und ob eventuell zusätzliche Lichtpunkte aufgestellt werden müssten. So sei es zum Beispiel trotz Straßenbeleuchtung in der Bergstraße recht dunkel, seit das Licht der Volksbank nicht leuchte. „LED-Lampen leuchten an ihren Standorten sicherlich besser als die vorherigen Lampen“, erklärt Andree, aber sie hätten eine geringere Umkreisausleuchtung.

Förderung von 20 Prozent

Nach Angaben im Antrag und im bereits übermittelten Bewilligungsbescheid entstehen geschätzte Kosten von rund 120 000 Euro. Dazu werde es eine Förderung aus Bundesmitteln von rund 24 000 Euro geben, berichtete Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD). Diese würde allerdings erst nach Abschluss der Maßnahme im Jahr 2019 ausgezahlt. Die Gemeinde müsse die Gesamtmaßnahme also 2018 komplett vorfinanzieren. Die Umrüstung habe aber ohnehin auf der Agenda des Rates gestanden. Allerdings sei diese zunächst in drei Abschnitten für die Jahre 2018, 2019 und 2020 mit jeweils 33 000 Euro vorgesehen gewesen. „Durch die Gelegenheit Fördermittel zu bekommen, soll die Maßnahme nun 2018 realisiert werden und damit dann auch entsprechende Energieeinsparungen nach sich ziehen“, sagte Jurgeleit. Andree ergänzte, dass die Gemeinde leider keine 25 Prozent Förderung bekomme. „Wir kriegen nur 20 Prozent, weil wir keine Nachtabsenkung verbauen“, sagte er. Die Gemeinde habe bereits eine solche Absenkung, was aber im Bestand nicht gefördert werde.

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Planung vor Ort

Zwei Ingenieurbüros seien bereits kontaktiert worden mit der Bitte, ein Angebot für die Begleitung der Maßnahme abzugeben. „Wir haben den Förderantrag mit bestehenden Unterlagen gestellt“, erläutert Andree. Deshalb habe die Gemeinde an dieser Stelle die Kosten für ein Planungsbüro gespart. Dieses Geld könne nun besser für die Begleitung der Maßnahme inklusive der Befahrung der Orte genutzt werden. Es gebe verschiedene Technikausführungen. Deshalb müsse auch von Fall zu Fall entschieden werden, ob besser eine Pilzkopflampe oder eine Kofferlampe eingebaut werde. Und sollte das Licht an einer Stelle nicht reichen, müsse die Gemeinde eventuell einen weiteren Lichtpunkt komplett selbst finanzieren. Dafür würden Kosten von rund 3000 Euro pro Lampe entstehen. „Wir sind in diesem Zusammenhang auch dankbar für Hinweise aus der Bevölkerung“, fordert der stellvertretende Bürgermeister zur Mithilfe auf. Das Angebot, Hinweise abzugeben, gelte natürlich nicht nur für die Sanierung der Straßenbeleuchtung sondern auch für andere Bereiche wie zum Beispiel Straßenschäden.

Von Rüdiger Franke