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Radolfshausen B27: Freie Fahrt zwischen Waake und Roringen
Die Region Radolfshausen B27: Freie Fahrt zwischen Waake und Roringen
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14:23 28.09.2018
Während der Straßenbauarbeiten am Roringer Berg wurden 120 Baken gestohlen.
Während der Straßenbauarbeiten am Roringer Berg wurden 120 Baken gestohlen. Quelle: r
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Roringen / Waake

Die Pendler können aufatmen. Die Erneuerung der Straßendecke auf der Bundesstraße 27 zwischen Waake und Roringen sind beendet. Am Freitagnachmittag wird die Sperrung beendet. Wermutstropfen einer sonst problemfreien Baustelle: In der Nacht auf Mittwoch stahlen Unbekannte mehr als 120 Sicherheitsbaken.

„Verkehr kann wieder fahren“

„Der Verkehr kann wieder fahren“, sagte Sven Hahn, Bauleiter der ausführenden Firma Kemna Bau. Die Markierungs- und Bankettarbeiten seien rechtzeitig fertig geworden. Das Wetter habe mitgespielt. Auch der Radweg am Roringer Berg könne wieder genutzt werden. Ursprünglich waren die Sperrungen und Umleitungen von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bis zum 2. Oktober angekündigt gewesen.

Absperrdienst muss nachrüsten

Während die Bauarbeiten ohne Zwischenfälle vorangingen, musste der Absperrdienst zwischenzeitlich nachrüsten. In der Nacht zu Mittwoch stahlen Unbekannte mehr als 120 Baken. „Die Täter kannten sich aus“, sagte Marcel Klein vom Nordhäuser Unternehmen Verkehrstechnik Klein. Am Roringer Berg seien fast alle Baken gestohlen worden, im Kurvenbereich zwischen Roringen und Waake sei jede vierte Bake stehengeblieben. Darüber hinaus seien die etwa 28 Kilogramm schweren Fußplatten, die mit dem Firmenlogo gekennzeichnet sind, unter die Leitplanke geschoben worden.

14000 Euro Schaden

„Die gestohlenen Baken waren neu“, berichtete Klein. „Die haben wir frisch aus dem Karton genommen.“ Eine Bake koste etwa 120 Euro, mit Lampe 135 Euro. Insgesamt sei ein Schaden von 14 000 Euro entstanden. „Das mal ein paar Baken wegkommen, passiert immer wieder mal“, sagte er. Aber dieser Fall habe eine ganz andere Dimension. In der Größenordnung sei es dem Unternehmen bislang nur einmal, vor drei oder vier Jahren in Gieboldehausen passiert. Deshalb hat Klein den „gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ bei der Polizei angezeigt und will auch eine Belohnung für sachdienliche Hinweise zahlen.

Von Rüdiger Franke

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