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Radolfshausen Förderquote von 80 Prozent
Die Region Radolfshausen Förderquote von 80 Prozent
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14:29 23.03.2017
Von Rüdiger Franke
Sanierungsbedürftig: die Sporthalle in Seulingen Quelle: Franke
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Seulingen/Waake

Seulingen / Waake. Die Samtgemeinde Radolfshausen will sich für die energetische Sanierung der samtgemeindeeigenen Sporthallen in Seulingen und Waake um die Aufnahme in das Bundesförderprogramm „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ bewerben, teilt Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD) mit.

Mit ihren Anträgen hofft die Samtgemeinde auf eine Förderung von bis zu rund 450 000 Euro. Wie der Samtgemeindebürgermeister weiter berichtete, seien Ende 2016 die ersten Hinweise auf das neu aufgelegte Förderprogramm des Bundesumweltministeriums bekannt geworden. Vorgesehen sei die Förderung insbesondere für die energetische Sanierung von Sportstätten. „Eine Förderquote von 80 Prozent macht das Programm hoch attraktiv“, so Behre. Da die Mindestförderung aber 200 000 Euro betrage, seien Investitionen von mindestens 250 000 Euro erforderlich.

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Sporthallen in Seulingen und Waake 1966 gebaut

Die beiden samtgemeindeeigenen Sporthallen an den Schulstandorten Seulingen und Waake wurden jeweils 1966 gebaut. Seitdem habe nach Behres Angaben keine umfassende, energetische Sanierung stattgefunden. Für Seulingen ergeben sich nach ersten Kostenermittlungen Gesamtinvestitionen von rund 320 000 Euro und für Waake von rund 250 000 Euro.

Vorerst nur Kosten für erforderlichen Fachplaner

Kommunen können ihre Antragsunterlagen bis 15. April einreichen. Aus der Gesamtzahl der eingegangenen Projekte wird eine Auswahl getroffen. „Auch wenn vorsichtig abzuwarten bleibt, in wie weit sich eine Bewerbung auf die ausgeschriebenen Fördermittel im bundesweiten Wettbewerb durchsetzen kann, rechtfertigt die Möglichkeit einer so hohen Förderquote den Bewerbungsaufwand“, erklärt Behre.

Die Planungs- und Antragskosten für einen notwendigen Fachplaner von etwa 7000 Euro ließen sich über die bereits im Haushalt bereitgestellten Mittel für die bauliche Unterhaltung der Schulen finanzieren. Eine spätere, bauliche Umsetzung würde voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfolgen und könne in die Haushaltsplanungen für 2018 einfließen.rf