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Radolfshausen Traumspielplatz Seeburg als Zugewinn für die Region
Die Region Radolfshausen Traumspielplatz Seeburg als Zugewinn für die Region
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14:24 30.12.2017
Arbeitseinsatz für ffn-Traumspielplatz in Seeburg. Quelle: Bänsch
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Seeburg

„Der Spielplatz wird sehr gut angenommen“, sagt Nadin Kurth. Sie hatte 2016 die Gemeinde bei der ffn-Gewinnaktion angemeldet. „Er ist aber nicht mehr so überlaufen, wie in den ersten Wochen.“ Trotzdem sei bei jedem Wetter fast immer jemand dort. Die Frequenz steige natürlich an schönen Wochenenden, ergänzt Knöchelmann. Dabei sei zu beobachten, dass die Besucher nicht nur aus der Region kämen, sondern auch viele zum Beispiel auch aus dem Harz oder dem Obereichsfeld anreisen. Raabe nennt nach seinen Beobachtungen einen Radius von rund 70 Kilometern als Einzugsgebiet. „Es ist auch ein gutes Angebot für unsere Gäste“, erzählt Liemburg. Es kämen sogar Gäste nur wegen des Spielplatzes nach Seeburg. „Die wohnen ein Wochenende bei uns auf dem Campingplatz, damit die Kinder dort ausgiebig spielen können.

Oft würden die Sitzgelegenheiten von Frauen mit Babys als Treffpunkt zum Sektfrühstück genutzt, berichtet Raabe. Auch nachmittags träfen sich dort Gruppen zum Picknick mit Kaffee und Kuchen, ergänzt der Bürgermeister, der den Spielplatz als Zugewinn für die Gemeinde bezeichnet. Er habe sich eben auch als Treffpunkt etabliert. Doch hier setzt auch die erste Kritik an. Manche Gäste würden ihren Müll einfach zurücklassen, sagt Raabe, der sich mit etwa zwölf anderen Senioren um die Pflege des Platzes kümmert. Der gemeinsame Appell an die Besucher lautet, dass diese die vorhandenen Müllbehältnisse nutzen. Mittlerweile seien dort vom Landkreis Göttingen ausgesonderte Tonnen aufgestellt worden. Bereszynski weist auch noch einmal darauf hin, dass auf Spielplätzen Rauchverbot herrsche, woran sich auch nicht alle halten würden. Auch sollten die Grünanlagen nicht als Ersatztoilette genutzt werden sollten. „Wir haben Hinweise auf die öffentlichen Toiletten angebracht“, sagt Knöchelmann.

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Raabe berichtet, dass manche Geräte immer wieder von Erwachsenen genutzt würden. Dafür seien sie nicht ausgelegt. So sei an der Seilbahn wegen des hohen Gewichtes, das beim Abstoppen auf die Feder wirke, diese mehrfach gebrochen. Das habe dazu geführt, dass das Seil bei der Benutzung beschädigt wurde und ausgetauscht werden musste. „Bislang hat die Firma Playparc alle Schäden aus Kulanzbasis ersetzt“, erzählt Nadin Kurth. Das werde aber nicht immer so sein und es wäre schade, wenn der Spielplatz aus solchen Gründen irgendwann nicht mehr genutzt werden könne. „Wir haben großes Glück, dass wir ihn haben“, sagt sie. Auch Raabe sieht ihn als Gewinn für die ganze Region, „nicht nur für ein oder zwei Jahre, sondern für lange Zeit.“ Der Spielplatz trage einen großen Teil zum Freizeitangebot bei - zusätzlich zum Schwimmen, Boot fahren, Wandern und den gastronomischen Angeboten vom Kiosk bis zum Restaurant. „Bei uns können die Menschen einen ganzen Tag verbringen“, sagt er.

Von Rüdiger Franke