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Radolfshausen Umzug der Schützen in Seulingen
Die Region Radolfshausen Umzug der Schützen in Seulingen
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00:23 26.06.2019
Gemeinsam mit Vertretern der Seulinger Vereine marschieren die Schützen vom Krug zum Festplatz. Quelle: Rüdiger Franke
Seulingen

Traditionell treffen sich die Seulinger Schützen am Schützenfestsonntag am Krug in der Dorfmitte. Angeführt von den Original Landolfshäuser Blasmusikanten starteten sie um 14 Uhr, um die Vertreter der übrigen Vereine abzuholen, die sich mit ihren Abordnungen zwischen den Fahnenträgern und der Blaskapelle einsortierten.

Die bunte Mischung aus Schützen, Feuerwehr, Gesangsverein, Kolping, Sportverein und Katholischer Frauengemeinschaft bot ein imposantes Bild. Etwas mehr als drei Minuten vergingen, nachdem die Fahnenträger einen Punkt passiert hatten, bis der Abschlusswagen mit den Schützensenioren ebenfalls diesen Punkt erreichte.

Der Umzug im Video:

Musik aus dem Nachbardorf

Immer im Zug zu hören, die Landolfshäuser, die bei den warmen Temperaturen auch noch ausreichend Luft für ihre Instrumente brauchten. Lediglich an den Steigungen setzten die Bläser aus und überließen den Trommlern das Feld. Ebenfalls nicht zu beneiden waren die Fahnenträger, die auch einige Kilogramm extra mit sich führen durften.

Stolz auf Beteiligung

Angekommen im Festzelt begrüßte Schützenhauptmann Florian Adam die Mitmarschierenden und die Gäste. „Wir freuen uns, dass ihr so zahlreich am Umzug teilgenommen habt“, sagte er. „Wenn man dien Zug betrachtet, ist es schon etwas, worauf wir stolz sein können.“ In Seulingen habe der Name Schützen- und Volksfest noch Sinn. Zur Bekräftigung ertönte ein dreifaches „Gut Schuss“.

Die Bilder vom Umzug:

Gemeinsam mit der Vertretern der Seulinger Vereine marschieren die Schützen vom Krug in der Dorfmitte zum Schützenplatz.

„Zu einem Schützenfest gehören ein Zelt, Getränke und Fahrgeschäfte“, sagte Adam, verbunden an den Seulinger Festwirt Walter Mehrhold, der in diesem Jahr zum 30. Mal dabei ist. Wenn es in Seulingen Riesenfahrgeschäfte wie den Autoscooter und die Berg- und Talbahn, gebe, dann werde auch Strom benötigt, erklärte der Hauptmann. Und da sei man in Seulingen froh, dass es am Festplatz jetzt zwei eigene Stromkästen gebe. Initiiert worden sei das Projekt noch vom im November verstorbenen Hauptmann Klemens Halfter. Umgesetzt hätten es Bernward Wucherpfennig, Michael Halfter und Manfred Jung.

Am neuen Stromkasten (v.r.): Schützenhauptmann Florian Adam und sein Adjutant Christof Rust bedanken sich bei Bürgermeister Matthias Rink und HarzEnergie-Vertreter Frank Uhlenhaut. Quelle: Rüdiger Franke

Eigene Stromkästen

„Das Projekt war verbunden mit einer Investition von 4500 Euro“, erklärte Adam. 1000 Euro stammten aus dem Ehrenamtsfonds der HarzEnergie, 3500 Euro habe die Gemeinde Seulingen bezahlt. „Jetzt muss niemand mehr umständlich Kabel ziehen“, so Adam. Die Schausteller könnten ihre Kabel einfach einstecken. Für jeden Anschluss gebe es einen eigenen Zähler. Genutzt wurden die Fahrgeschäfte schon am ersten Tag ausgiebig. „Es ging bis spät in die Nacht“, erzählte Bürgermeister Matthias Rink. Auch im Zelt sei mit der Partyband PT42 ausgiebig gefeiert worden.

Das war der Abend mit PT42:

Die Partyband PT42 aus Peine hat am ersten Abend des Schützen- und Volksfestes in Seulingen im Festzelt für Stimmung gesorgt.

Sachbeschädigung

Einziger Wermutstropfen eines ansonsten gelungenen Festes: Am ersten Abend habe es eine massive Sachbeschädigung an einem Baugerüst gegeben, so Adam. Das sei nicht akzeptabel, erklärte er in seiner Ansprache.

Höhepunkte am Haupttag: Proklamation und Swagger

Montag ist traditionell der Haupttag beim Schützenfest in Seulingen. Morgens um 8.30 Uhr treten die Schützen beim Hauptmann an, um mit der musikalischen Begleitung der Original Landolfshäuser Blasmusikanten ein letztes Mal die amtierenden Könige ab zuholen. Anschließend marschieren sie zum Schützenhaus, wo von 10 bis 12 Uhr auf die Seulinger Königswürden geschossen wird. Um 12.30 Uhr verkündet Hauptmann Florian Adam, wer die neuen Majestäten sind. Die Proklamation im Zelt ist der Höhepunkt des Festes. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden ab 14 Uhr die Königsscheiben mit großem Umzug ausgebracht. Erneut sorgen die Landolfshäuser für die passenden Klänge. Auf dem Festplatz sind auch am Abschlusstag die Fahrgeschäfte im Einsatz. Am Abend steht nach zwei Jahren Pause die Band Swagger auf der Bühne im Festzelt, um den Besuchern musikalisch einzuheizen. Der Eintritt ist frei. rf

Von Rüdiger Franke

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