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Radolfshausen Viel Arbeit für Aufführung von Seelantis am Seeburger See
Die Region Radolfshausen Viel Arbeit für Aufführung von Seelantis am Seeburger See
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14:34 20.04.2019
Das Stück „Northlantis - Die versunkene Stadt" aus dem Theater der Nacht in Northeim bildet die Grundlage für Seelantis. Quelle: Foto: R
Seeburg

Im Juni 2017 hat das Theater der Nacht zu einem thematischen Stadtfest gemeinsam mit den Stadtmachern und der Stadt Northeim das Stück „Northlantis – die versunkene Stadt“ auf die Beine gestellt. Das Stück kam gut an. Die Nachbarschaftshilfe Radolfshausen, der Heimat- und Verkehrsverein Seeburg und der Kulturring Münden planten, Adaptionen davon in Hann. Münden und am Seeburger See zu organisieren. Ein gemeinsamer Förderantrag für europäische Leadermittel für beide Aufführungsorte wurde gestellt. In der Reihe „Kultur im Kreis“ kam „Südlantis – die versunkene Stadt“ im vergangenen Jahr zur Aufführung. Am 14. September soll die Version „Seelantis – die versunkene Burg“ rund um den Seeburger See aufgeführt werden – ebenfalls in der Reihe „Kultur im Kreis“.

Die Inszenierung des Stückes übernehmen wie schon bei den anderen beiden Versionen in Northeim und Hann. Münden Heiko und Ruth Brockhausen vom Theater der Nacht. „Wir sind fast fertig damit, die Geschichte des Stückes auf den Seeburger See umzuschreiben“, verrät Ruth Brockhausen.

Bei Seelantis verschmelzen die Geschichte von der untergegangenen Stadt Northlantis und die Sage um den Grafen Isang, dessen Burg im Seeburger See versank. In Kürze stehe das Coaching der einzelnen Gruppen auf dem Plan. „Wir warten jetzt noch Ostern und Walpurgis ab und werden dann mit den Gruppen Kontakt aufnehmen und üben.“ Über den Sommer würden kleine Proben mit den einzelnen Gruppen anberaumt. Eine gemeinsame Probe werde es erst bei der Generalprobe am Freitag, 13. September, geben. Vorher werde es aber noch ein gemeinsames Treffen am Mittwoch, 26. Juni, geben. Dabei werde auch eine Begehung der Spielstrecke eingeplant. Auch erfolge dabei die Abstimmung mit den Gruppen untereinander. „Für die Aufführung suchen wir noch einige wenige Leute“, sagt Ruth Brockhausen. „Schauspielerisch interessierte Menschen können sich gern melden.“

Figuren und Requisiten

„Jetzt beginnen wir damit, Figuren zu modellieren“, so die Vorsitzende des Theaters der Nacht. „Wir müssen noch einige Masken für die Charaktere von Seelantis erstellen.“ Darüber hinaus müssten noch verschiedene Requisiten angefertigt werden. „Dafür werden wir etwa eine Woche brauchen“, hofft sie. Doch oftmals habe sich herausgestellt, dass die geplante Zeit nicht reiche und es länger dauere. „Requisitenbau ist ein Feld mit vielen Unbekannten“, erklärt Ruth Brockhausen, „weil wir meistens etwas neues erfinden wollen oder sogar müssen.“

Eine der auffälligsten Requisiten gibt es bereits – das U-Boot, mit dem sich die Crew auf die Suche nach Seelantis macht. Es ist acht Meter lang, 4,5 Meter hoch und 2,2 Meter breit. „Das U-Boot holen wir im Mai auf den Platz, um dann zu checken, was wir daran noch machen müssen“, so die Vorsitzende. Im U-Boot steckt ein Fiat 500, durch den das Schiff fahren kann. „Wir haben dafür eine Bescheinigung vom TÜV.“ Allerdings dürfen sie nur bei Veranstaltungen damit unterwegs sein. Deshalb werde es auch auseinandergebaut und auf einem Trailer an den Seeburger See gefahren und dort wieder zusammengebaut.

Parallel zu den Vorbereitungen für Seelantis ist das Team vom Theater der Nacht aber weiterhin in die eigenen Aufführungen eingebunden. Am Ostersonnabend und -sonntag ist jeweils um 16 Uhr die „Regentrude“ zu sehen, wobei es nur für den Sonntag noch einige wenige Karten gibt. Am Freitag und Sonnabend, 26. und 27. April, steht steht „Die Zwickmühle“ auf dem Spielplan. „Das ist eine Zeitreise durch die Geschichte unserer Region“, erläutert Ruth Brockhausen. Für beide Aufführungen gebe es noch Karten. Beginn ist jeweils um 20 Uhr

Von Rüdiger Franke

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