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Radolfshausen Vom „Buckelvolvo“ bis zu modernen Modellen
Die Region Radolfshausen Vom „Buckelvolvo“ bis zu modernen Modellen
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21:30 24.03.2017
Von Rüdiger Franke
Matthias Broderius (Foto) organisiert mit Hans Töllner ein Volvotreffen. foto: Vetter Quelle: Jan Vetter
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Landolfshausen

„Es gibt eigentlich kein richtiges Volvotreffen in Deutschland“, nennt Broderius den Grund für die Idee, die hinter dem Treffen steht. „Wir haben dann aus einer Bauchlaune heraus gesagt: Wir machen das!“ Die schwedische Automarke bestimmt mittlerweile Broderius‘ Leben. Er vertreibt Ersatzteile. Seine Kunden bestellen weltweit. „Wir haben Teile von 1947 bis heute“, erzählt er. „Mein Steckenpferd ist die 200er-Baureihe.“

Während Broderius mit Volvos seinen Lebensunterhalt verdient, arbeitet sein Partner für das Treffen, Hans Töllner, in einem ganz anderen Bereich - als Koch im Flux-Biohotel in Hemeln. Gemeinsam wollen sie die Mitte Deutschlands zu einem Treffpunkt für ihre Lieblingsautomarke machen. „Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände in Landolfshausen haben wir etwa 4000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung“, sagt Broderius. Dazu gibt es weitere Ausweichparkplätze.

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Was sie erwartet, wissen sie nicht. „Wir haben bis jetzt die Zusage für 40 Fahrzeuge“, berichtet er. Aber bereits damit decken sie eine Bandbreite von 1950 bis zu aktuellen Modellen ab. Das älteste bislang angemeldete Modell ist der PV444 von 1950, im Volksmund „Buckelvolvo“ genannt, von Holger Willuhn, Vorstandsprecher der Volksbank Mitte. Angemeldet sind aber auch Amazon- und P1800-Modelle. „Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland“, so Broderius. Anmeldungen gebe es aus Schleswig-Holstein und Hamburg im Norden, aus Nordrhein-Westfalen im Westen und München im Süden.

Treffpunkt ist am 8. April ist um 9 Uhr in Landolfshausen, An der Suhla 5. Um 11 Uhr startet eine touristische Ausfahrt durch das Eichsfeld. Nach dem Mittagessen geht es zum Fachsimpeln ans Feuer.

Anmeldungen bis 1. April an info@alte-schinken.com oder h.toellner@hotmail.de