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Waake Feuerwehr Waake-Bösinghausen erhält Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser
Die Region Radolfshausen Waake Feuerwehr Waake-Bösinghausen erhält Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser
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21:00 08.06.2019
Fahrzeugübergabe: Kreisbrandmeister Volker Keilholz, Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD), stv. Ortsbrandmeister Björn Wegner, stv. Gemeindebrandmeister Michael Peters und Gemeindebrandmeister Marcel Hartelt (v.li.) Quelle: Heller
Waake

Die Ortsfeuerwehr Waake-Bösinghausen hat ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) erhalten. Radolfhausens Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (SPD) übergab das Fahrzeug am Sonnabend. Im Einsatz ist es bereits seit ein paar Monaten.

Als sich abgezeichnet habe, dass das alte Tanklöschfahrzeug (TLF), Baujahr 1977, nicht mehr den technischen Anforderungen entsprach, seien 2016 die ersten Gespräche zur Ersatzbeschaffung geführt worden, rekapitulierte Behre in seiner Ansprache. 75 000 Euro habe der Samtgemeinderat für die Neuanschaffung eines TSF eingestellt, schnell sei den Verantwortlichen aber klar geworden, dass es statt eines regulären Tanklöschfahrzeuges ein TSF-W sein sollte.

94 600 Euro Gesamtkosten

Um das mit dem bewilligten Budget umsetzen zu können, habe man sich darauf geeinigt, ein gebrauchtes Lkw-Fahrgestell zu beschaffen, das einen neuen TSF-W-Aufbau erhalten sollte, berichtete Behre. Neben der Normbeladung verfügt es zusätzlich über ein Stromaggregat, das die Feuerwehr Waake-Bösinghausen mit Unterstützung der Gemeinde Waake finanziert hat, eine Motorsäge, einen Beleuchtungssatz, Druckbelüfter, ein Schlauchpaket, eine Schaumpistole und ein Spineboard zum Transport von Verletzten.

Insgesamt hat die Samtgemeinde Radolfshausen 94 600 Euro in die Beschaffung investiert, 76 300 in Fahrgestell und Aufbau sowie 18 300 Euro in eine neue Tragkraftspritze, Beladung und Sonstiges. Im Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen bei gleicher Ausstattung ergäben sich daraus etwa 50 000 Euro geringere Gesamtkosten. „Dieses ist für einen kommunalen Haushalt ein hervorragendes Ergebnis“, so Behre.

Keine Arbeit von der Stange

Mit der Entscheidung für ein gebrauchtes Fahrzeug sei man „nicht den einfachen, sondern den schwierigen Weg“ gegangen, sagte Gemeindebrandmeister Marcel Hartelt. Diese Vorgehensweise zu wählen, sei nicht nur in finanzieller Hinsicht ein Vorteil gewesen. Auch hätten die Feuerwehrleute an der Entwicklung des Fahrzeugs mitwirken können. „Was wir hier machen, ist keine Arbeit von der Stange, sondern eine ganz individuelle“, betonte er.

Vor allem bei den Kindern der Gäste kam das 180 PS starke Fahrzeug mit dem 750-Liter-Wassertank gut an. Sie nutzten die Feier, um das Innere ausgiebig zu inspizieren, während sich die Erwachsenen Ausstattung und Funktion erklären ließen.

Gleich zwei Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft nahm Kreisbrandmeister Volker Keilholz vor: Werner Koslowski hält der Feuerwehr seit 40, Hauptbrandmeister Andreas Otte seit 50 Jahren die Treue.

Von Nora Garben

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