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Radolfshausen Wolfgang Wucherpfennig geehrt
Die Region Radolfshausen Wolfgang Wucherpfennig geehrt
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19:00 20.11.2019
Radolfshausens Samtgemeindebürgermeister Arne Behre (r.) überreicht seinem Vorgänger Wolfgang Wucherpfennig die Urkunde als Ehren-Samtgemeindebürgermeister. Quelle: Eichner-Ramm
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Ebergötzen/Seulingen

Der SPD-Politiker Wolfgang Wucherpfennig ist am Mittwoch zum Ehrenbürgermeister der Samtgemeinde Radolfshausen ernannt worden. Während der kleinen Feier im Rathaus der Samtgemeinde in Ebergötzen ist der Seulinger außerdem mit einer Ehrenmedaille des Städte- und Gemeindebunds ausgezeichnet worden.

Arne Behre (SPD), amtierender Bürgermeister der Samtgemeinde Radolfshausen, würdigte seinen Vorgänger für dessen Arbeit. Wucherpfennig habe die Samtgemeinde so aufgestellt, „dass wir heute in der Lage sind, wichtige Investitionen für die Bürger und in die Infrastruktur zu tätigen“. Behre erinnerte sich an einen Satz, den Wucherpfennig immer wieder gesagt habe: „Was das Land bestellt, muss es auch bezahlen“. Vorgaben von Bund und Land machten den Kommunen auch heute noch zu schaffen, so Behre, sei es beim beitragsfreien Kindergarten oder in Folge des Digitalpaktes. Während der 13-jährigen Tätigkeit Wucherpfennigs habe dieser sicher mit ähnlichen Problemen zu tun gehabt, vermutete Behre.

Einstimmiger Beschluss

Der Rat der Samtgemeinde habeim September einstimmig und über alle Fraktionen hinweg beschlossen, den früheren Samtgemeindebürgermeister zum Ehrenbürgermeister der Samtgemeinde zu ernennen. Zusammen mit Weggefährten und der Familie von Wolfgang Wucherpfennig gab es nun am Mittwoch die Urkunde dazu. Außerdem wurde der langjährige SPD-Politiker vom Städte- und Gemeindebund für seine Verdienste für die Kommune geehrt. Die Auszeichnung überreichte der Ratsvorsitzende Wilfried Fraatz.

Fraatz hatte zuvor den Werdegang Wucherpfennigs im Zeitraffer dargestellt. So habe er 1981 mit Amtsantritt von Ronald Regan als US-Präsident mit seiner politischen Arbeit begonnen. „Ich war eigentlich ganz unpolitisch“, sagte Wucherpfennig rückblickend. Dann hätten sie sich aufgemacht, „im Eichsfeld die Demokratie einzuführen“, erinnerte er sich mit Blick auf die damals fest verankerten politischen Mehrheitsverhältnisse schmunzelnd. Und für die SPD gelang es Wucherpfennig dann schließlich 2001, die Wahl zum Samtgemeindebürgermeister gegen seinen CDU-Vorgänger zu gewinnen.

Seit 1. November 2014 im Ruhestand

Am 1. November 2014 schied Wolfgang Wucherpfennig aus dem Amt aus. Im April des selben Jahres habe er bereits 50 Jahre Erwerbsleben hinter sich gehabt, sagte er. Einige Ehrenämter übe er bis heute aus, so sei er im Vorstand des Brotmuseums Ebergötzen und bis vor einem Monat sei er noch Vorsitzender im Abwasserverband Seeburger See gewesen. Auch im Aufsichtsrat der Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB) hat Wucherpfennig einen Sitz.

Heute widme er sich viel seinen Hobbys, berichtete der 70-Jährige. Dazu zählten die Familie, insbesondere die Enkelkinder. Aber auch das Reisen, im Winter beispielsweise nach La Gomera auf den Kanaren. Außerdem treibe er Sport und gehe regelmäßig joggen und schwimmen.

Von Britta Eichner-Ramm

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