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Radolfshausen Zufahrt zum Graf Isang wird saniert
Die Region Radolfshausen Zufahrt zum Graf Isang wird saniert
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09:21 28.03.2017
Von Kuno Mahnkopf
Schluss mit Pfützenfahrten: Die Zufahrt zum Ausflugslokal Graf Isang wird neu gepflastert. Quelle: Schneemann
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Seeburg

Der Erneuerung der Seestraße vor zwei Jahren folgt jetzt die Sanierung des See-Parkplatzes. Dort haben Besucher des Sees nach einer Bootsfahrt schon lange nicht mehr das Gefühl, festen Boden unter den Füßen zu haben. Der schwammige Untergrund am Seeufer hat im Lauf der Jahre zu wackligem Pflaster und Absackungen geführt. Auf den lockeren Steinen bilden sich nach Regenfällen tiefe und große Pfützen.

Besonders gravierend war die Absackung an der Zufahrt zum Ausflugslokal Graf Isang. Die Wasserfläche, die dort nach Regenschauern entstand, als Pfütze zu bezeichnen, wäre ein Understatement gewesen. Damit soll nach Ostern Schluss sein. Die Hotel-, Freizeit- und Wellnessbetriebe GmbH der Familie Näder lässt zurzeit den Untergrund befestigen und die Zufahrt neu pflastern. „Mit dem Seespiegel steigt auch das Grundwasser“, sagt Julia Graimann vom Näder-Immobilenmanagement. Die Zufahrt zu dem exponierten Lokal, die das Grabensystem überbrückt, solle bis Ostern fertiggestellt werden und Neigung zum Wasserabfluss bekommen: „Hochzeitspaare können dann wieder trockenen Fußes zum Isang gelangen.“ Ab April übernehmen Carl Graf von Hardenberg und Georg Rosentreter als neue Betreiber die Regie über das Ausflugslokal in Seeburg und das Hotelrestaurant Zum Löwen in Duderstadt.

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In einem zweiten Bauabschnitt soll nach Ostern der innerörtliche See-Parkplatz, der zum Teil der Näder-GmbH und zum Teil der Gemeinde Seeburg gehört, saniert werden. Auch dort wird der Untergrund befestigt und stabilisiert, anschließend neues Pflaster verlegt. Die Auftragsvergabe solle in Kürze erfolgen, sagt Seeburgs stellvertretender Bürgermeister Bernd Knöchelmann (CDU) und rechnet mit Abschluss der Arbeiten bis Ende Mai. Die Zufahrt zum See solle während der Bauphase weitgehend gewährleistet bleiben, die Kosten für die Parkplatz-Erneuerung würden sich die beiden Eigentümer des Geländes teilen, teilt Knöchelmann mit. Bereits vor zwei Jahren habe die Gemeinde für ihren Anteil eine Rücklage in Höhe von 50 000 Euro gebildet, die im Haushalt übertragen worden sei. Knöchelmann geht davon aus, dass der Ansatz ausreicht – und freut sich, dass das Gemeinschaftsprojekt Parkplatzsanierung, das schon seit drei Jahren im Fluss sei, jetzt umgesetzt werden kann.