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Rosdorf Bauausschuss in Rosdorf empfiehlt Ausbau der Grundschule
Die Region Rosdorf Bauausschuss in Rosdorf empfiehlt Ausbau der Grundschule
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09:00 05.06.2019
Der Anbau könnte als Speiseraum für die Ganztagsbetreuung genutzt werden. Quelle: dpa
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Rosdorf

Mehr Platz für mehr Kinder: In der Grundschule Drammetal soll mit einem neuen Anbau die Ganztagsbetreuung des Horts Dramfeld erweitert werden. Der Bauausschuss des Rosdorfer Gemeinderats empfahl die mögliche Erweiterung in einer Sitzung am Montag.

„Wir schlagen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses Christian Frölich (CDU). So entstehe einerseits mehr Raum für die Grundschule, andererseits würden neue Betreuungsplätze für den Hort geschaffen. „Wir stärken damit den Grundschulstandort. Das ist eine Win-win-Situation.“

205000 Euro und 12 neue Hortplätze

Um 86 Quadratmeter soll die Grundschule nun erweitert werden. 12 neue Hortplätze sollen durch den Bau des neuen Raums entstehen. Dieser soll der Grundschule auch als Multifunktionsraum dienen. Er könne unter anderem als Speiseraum genutzt werden. Die Grundschule würde so zu einer Ganztagsschule, sagt Frölich. „Das ist eine sinnvolle Maßnahme, die den Finanzierungsaufwand rechtfertigt.“

Etwa 205000 Euro sollen für den Anbau im Haushalt für das Jahr 2020 eingeplant werden, heißt es in der Beschlussvorlage, über die der Bauausschuss abstimmte. Für das Jahr 2019 soll der gleiche Betrag im Nachtragshaushalt vorgesehen werden, damit die Gemeinde noch in diesem Jahr mit Ausschreibungen beginnen und Aufträge vergeben kann.

Kostengünstigere Optionen abgelehnt

Den Politikern der Gemeinde standen weitere Ideen zur Auswahl, um die Hortplätze aufzustocken. In Frage kam der Umbau des Mehrzweckraums in der Kindertagesstätte Obernjesa. Auch hätte die Kindertagesstätte um Teile der südlich angrenzenden Dachgeschosswohnung erweitert werden können, wobei der Dachbereich über dem Wohnungstrakt hätte gedämmt werden müssen. Beide Vorschläge wären kostengünstiger gewesen.

Wichtig und schlüssig sei aber, dass das mit den Voruntersuchungen beauftragte Architektenbüro alle Kosten bisher nur geschätzt habe, sagt Karsten Rindermann von der Bauleitplanung der Gemeinde. Die tatsächlichen Baukosten könnten, wie es in der Beschlussvorlage heißt, um bis zu 35 Prozent von den Schätzungen abweichen. Die Investitionskosten von 8500 Euro je zusätzlich geschaffenen Hortplatz seien zudem die wirtschaftlichste der drei Optionen.

Auch seien Umbauarbeiten in der Kindertagesstätte in Obernjesa weniger einfach. Dort wären von einem Umbau die erste und zweite Etage betroffen. „In Drammetal ist der Anbau ebenerdig“, sagt Rindermann. „Das macht es einfacher.“ Fragen nach Inklusion würden sich so weniger stellen.

Vor dem Bauausschuss empfahlen bereits der Jugend- und der Schulausschuss einstimmig den Anbau. Am Montag, 10. Juni, berät der Verwaltungsausschuss das Thema nicht öffentlich. Nach der Empfehlung könnte der Hort den neuen Raum bereits im August 2020 beziehen.

Von Norma Jean Levin

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