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Rosdorf Deutlicher Anstieg des Wasserpreises in Rosdorf
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08:16 03.03.2020
Trinkwasser in Deutschland gilt dank steter Qualitätskontrollen als gut und sicher. Für die Überwachung des Trinkwassers in der Gemeinde Rosdorf unterhält der Wasserverband Leine Süd eine Kooperation mit den Stadtwerken Göttingen. Quelle: dpa
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Rosdorf

Einen 60-prozentigen Anstieg des Trinkwasserpreises hat Karl-Heinz Ludolph auf den Abrechnungen des Wasserverbandes Leine Süd zur Kenntnis nehmen müssen. Bei einem solch erheblichen Anstieg wollte der Göttinger, der in Dramfeld Grundstücke hat und vermietet, gerne wissen, wie sich die erklären lassen. „Ich bin dort von einem zum anderen geschickt worden. Dann sollte mich der Chef zurückrufen, hat er aber nie gemacht“, zeigt sich Ludolph verärgert. Er findet, dass ein Kunde Anspruch darauf habe, weshalb ein Dienstleister die Preise erhöht.

Gerade in Anbetracht der deutlich gestiegenen Mietpreise in und um Göttingen seien auch Nebenkosten von großer Bedeutung für die Haushaltskasse, insbesondere von Mietern. Er selbst, versichert der Göttinger, habe seine erhobenen Mieten seit zehn Jahren nicht erhöht. In dieser Zeit seien allerdings die Nebenkosten um 30 Prozent gestiegen. „Aber diese 60 Prozent – das ist schon ein Brocken“, stellt er fest. „Darauf habe ich keine befriedigende Antwort bekommen. Wenn es so sein muss, muss es so sein. Aber die Gründe möchte man schon wissen.“ Zudem seien auch die Zählergebühren immens gestiegen.

Versorgungsleitungen sind 60 Jahre alt

Eine Anfrage des Tageblatts per Email an den Wasserverband bleibt unbeantwortet. Dafür ist der Rosdorfer Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) bereit, Antworten zu finden. Steinberg ist stellvertretender Verbandsvorsteher des Wasserverbandes Leine-Süd. Der habe jüngst hohe Investitionen vorgenommen. In Rosdorf seien Versorgungsleitungen 50 bis 60 Jahre alt. Der Reparaturbedarf steige. Investiert worden sei auch in Enthärtungsanlagen für das Wasser aus eigenen Brunnen. „Wir rechnen jedes Jahr durch und schauen: Hatten wir einen Überschuss oder ein Defizit“, erläutert Steinberg. Der Verband kalkuliere anhand der Daten stets neu. Aus Nach- und Vorkalkulation werde der Preis berechnet.

Steinberg ist froh, dass die Gemeinde Rosdorf über eigene Brunnen verfügt. Er spricht von Versorgungssicherheit und guter Qualität, das habe seinen Preis. Würde das Trinkwasser aus Göttingen bezogen, wäre der Preis vielleicht ein paar Cent niedriger. Gewinne mache der Verband keine. „Uns reicht eine schwarze Null“, versichert er.

Von Ulrich Meinhard

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