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Rosdorf Waba vergrößert sich
Die Region Rosdorf Waba vergrößert sich
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16:00 06.06.2019
Spatenstich für die WABA-Betriebsstätte am Gewerbegebiet Siekweg (v.l.): Architekt Kai Zimmermann, Andreas Küster und Jan Spliethoff (Geschäftsführer und Projektleiter Gerlach Schlüsselfertigbau), Joseph Karte und Peter Koch (Niederlassungsleiter und Geschäftsführer WABA), Bürgermeister Sören Steinberg, Klaus Peter Hesse (Hesse Tiefbau) und Holger Ruch (Feinbäckerei Ruch). Quelle: Hartwig
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Rosdorf

Parallel zum Einzug ins neue Quartier werde Waba seinen bisherigen Göttinger Standort in der Wilhelm-Lambrecht-Straße schließen, kündigte Niederlassungsleiter und Malermeister Joseph Karte an. Ursprünglich als Ergänzung der Geschäftsstelle in Kassel errichtet, habe sich Waba in Göttingen so gut entwickelt, dass man sich nach zehn Jahren für einen komplett neuen und eigenen Standort nahe Rosdorf entschieden habe. Die bisherigen Göttinger Räumlichkeiten hatte das Unternehmen angemietet. Zusätzlich halte man sich die Möglichkeit offen, vom neuen Standort ausgehend weitere Regionen zu erschließen, ergänzte Waba-Geschäftsführer Peter Koch.

„Als klassischer Großhandel für den Malereibedarf vertreiben wir neben Farben auch Fußböden, Wärmedämmung und Tapeten“, beschreibt Niederlassungsleiter Karte das Portfolio seines Unternehmens, das Handwerksunternehmen und Privatleute zu seinen Kunden zählt. Waba verfügt neben seiner Niederlassung in Göttingen über weitere Filialen in Kassel, Soest, Lippstadt und Paderborn.

Schulungsraum und Dachterrasse

Auf dem 8200 Quadratmeter großen Grundstück wird der Farbengroßhandel ein Gebäude mit etwas über 2400 Quadratmeter Bruttogeschossfläche errichten, erläuterte Jan Spliethoff. Er ist Projektleiter der beauftragten Gerlach Schlüsselfertigbau aus Einbeck. Die Verkaufsfläche werde 1500, die Büros 768 und der Backshop mit Café 162 Quadratmeter in Anspruch nehmen. Im Zuge des Neubaus wird Waba seine Göttinger Geschäftstatelle vergrößern. Joseph Karte beschrieb dies mit eigenen Worten: „Unser alter Standort bot uns 300 Palettenstellplätze, am Siekweg stehen uns künftig über 1000 samt Dachterrasse für die elf Mitarbeiter zur Verfügung.“ Zudem werde es im künftigen Gebäude am Siekweg auch einen Schulungsraum geben. Geplant sei, dass dort Kunden beispielsweise an Lehrgängen teilnehmen, die neue Techniken oder neue Richtlinien im Malerhandwerk zum Thema haben.

Backshop samt Caféteriebereich

Projektleiter Jan Spliethoff bezeichnete den Bau der neuen Betriebsstätte in der Kombination aus Lagerhalle, Büros und Technik als „wunderbares Referenzobjekt“. Eine Herausforderung sei beispielsweise die abschüssige Grundstückslage, aufgrund derer für eine waagerechte Bebauung eine Menge an Erdmasse bewegt werden müsse. In einem zusätzlichen Gebäudeteil wird die Feinbäckerei Ruch einen Backshop samt Caféteriebereich eröffnen. Dazu Geschäftsführer Holger Ruch: „Die Chemie mit der Waba hat gepasst.“ Es sei eine kurzfristige Entscheidung gewesen, gemeinsam mit der Waba auf deren Gelände einen Backshop mit Café zu eröffnen.

Bessere Verkehrsanbindung

Im Gewerbegebiet Siekweg seien jetzt alle Gewerbeflächen verkauft, zeigte sich Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) zufrieden. „Vom Gartenbauunternehmen bis hin zur Medizintechnik: Hier wird sich eine große Bandbreite an Gewerbetreibenden ansiedeln.“ Steinberg setzt auf eine separate Buslinie, die das Gewerbegebiet mit der Stadt verbinden wird. Zusätzlich werde die Gemeinde Rad- und Fußwege anlegen, und die Einmündung auf die Siekhöhenallee werde durch einen Verkehrskreisel ersetzt.

Von Markus Hartwig

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