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Rosdorf Gemeinsame Resolution gegen Südlink
Die Region Rosdorf Gemeinsame Resolution gegen Südlink
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19:30 24.05.2019
Südlink Quelle: dpa
Rosdorf

 Der Gemeinderat Rosdorf hat sich in einer gemeinsamen Resolution der Ratsfraktionen von SPD, GuT und der CDU/FDP-Gruppe in seiner Sitzung mehrheitlich gegen die Trassenführung des Südlinks entschieden. Nur die Fraktion der Grünen stimmte dagegen.

„Der Rat der Gemeinde Rosdorf lehnt die von der Fa. Tennet vorgeschlagene westliche Trassenführung des Südlinks entschieden ab. Diese aktuelle Planung verstärkt die bereits bestehende hohe Belastung der betroffenen Ortschaften der Gemeinden durch die A 7, Stromleitungen der Bahn, Richtfunktrasse und die schon geplante 380 kV Wechselstromtrasse Wahle-Mecklar“, heißt es in der gemeinsamen Resolution. In ihr heißt es weiter, dass die Entwicklungsmöglichkeiten des nahen Oberzentrums Göttingen in unzumutbarer Weise durch die vorgeschlagene Trassenführung eingeschränkt werde.

Senkung der Kita-Gebühren

Erfreuliches hatte Rosdorfs Gemeinde-Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) in Bezug auf die Tarife für die Kindertagesstätten in der Gemeinde zu vermelden. „Es gibt eine Senkung der Kosten“, berichtete er. Zusätzliche Mittel zur Verfügung hat die Gemeinde durch den Verkauf der Gewerbeflächen am Siekanger. So fließen in Maßnahmen zur Straßenunterhaltung insgesamt 150 000 Euro. Darüber hinaus ist der Austausch von mehreren Spielgeräten auf verschiedenen Spielplätzen in Höhe von 50 000 Euro. „Es existierten sehr, sehr viele Spielgeräte, die aus Sicherheitsgründen stillgelegt und abmontiert worden sind“, berichtete Steinberg. In Abstimmung mit den Ortsräten wird dann entschieden, welche Spielgeräte angeschafft werden sollen.

Den größten Posten nimmt die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen in Höhe von 218 000 Euro ein. In Dramfeld muss das dienstälteste Fahrzeug ausgetauscht werden. 150 000 Euro sind dafür veranschlagt. Obernjesa wird mit 30 000 Euro gefördert, die Rosdorfer Feuerwehr bekommt Mittel für die Beladung des neuen Fahrzeugs in Höhe von 20 000 Euro bereitgestellt. Volkerode kann demnächst auf ein Hochdrucklöschgerät zurückgreifen, dies ist mit 8 000 Euro veranschlagt.

Von Vicki Schwarze

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