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Rosdorf Neuer Kreisel gegen Unfälle
Die Region Rosdorf Neuer Kreisel gegen Unfälle
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00:17 01.12.2016
Von Matthias Heinzel
Quelle: gt
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Sieboldshausen

Die Kreisstraße 29 führt von Rosdorf nach Obernjesa, die Kreisstraße 30 von Sieboldshausen nach Niedernjesa. Dort kracht es immer wieder. Hauptproblem ist die langgestreckte Linkskurve auf der K 29 in Richtung Rosdorf kurz vor der Kreuzung: Für den Querverkehr sind dort fahrende Autos erst spät zu erkennen – auch deswegen, weil Autofahrer auf der K 29 nicht selten deutlich schneller als die erlaubten 70 Stundenkilometer unterwegs sind.

Polizei, Rosdorfer Gemeindeverwaltung und dem Landkreis Göttingen ist die unfallträchtige Kreuzung schon immer ein Dorn im Auge. Bei der diesjährigen Sommerreise von Landrat Bernhard Reuter hatte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (beide SPD) zur Ortsbesichtigung geladen. „Es ist erfreulich“, erklärte Reuter damals, „dass die Planungen zum Umbau dieser unfallträchtigen Kreuzung in einen Kreisel inzwischen so weit fortgeschritten sind.“

Das stimmt: Die Pläne liegen vor. Mit einer halben Million Euro Baukosten rechnet die Kreisverwaltung mittlerweile.

Allerdings sind noch einige Steine aus dem Weg zu räumen, erklärt die Kreisverwaltung. Noch müssten Fragen des Grunderwerbs geklärt werden, gibt Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann zu bedenken. Außerdem müsse für das kommende Jahr ein genehmigter Haushalt vorliegen.

Der Landkreis muss ausweislich des für die Jahre 2015 bis 2019 gültigen Mehrjahresprogramms für den Ausbau von Kreisstraßen 40 Prozent – 200000 Euro – tragen. Der Hauptteil soll durch das (GVFG) bereitgestellt werden. Der Kreistag hat dem Mehrjahresprogramm einschließlich Verkehrskreisel bereits zugestimmt.

Rosdorfs Bürgermeister Steinberg sieht dem Kreiselbau mit Erleichterung entgegen: Zu häufig habe es auf der teils unübersichtlichen Kreuzung sehr schwere Unfälle gegeben.