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Rosdorf Richtfest am neuen Familienzentrum Rosdorf gefeiert
Die Region Rosdorf Richtfest am neuen Familienzentrum Rosdorf gefeiert
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17:00 03.12.2019
Beim Richtfest des Familienzentrums in Rosdorf: Architekt Gregor Brune, Kreisrat Marcel Riethig, Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) und Rüdiger Rohrig, Leiter der Volkshochschulen Göttingen Osterode (VHS) Quelle: Garben
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Rosdorf

Im August ist der Grundstein gelegt worden, nun konnte Richtfest gefeiert werden: Das Familienzentrum in Rosdorf nimmt weiter Formen an. Bis zum Sommer 2020 soll der Bau fertiggestellt sein.

„Das Schöne an dem Haus ist, dass hier mit viel Mühe der Bestand weitergenutzt wird“, sagte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) und verwies auf den Eingangsbereich des Familienzentrums, wo sich früher der Toiletten-Trakt der Anne-Frank-Schule befunden hat.

Erste Kurse im Herbst

Statt Klassenräumen werden hier ein Café, eine Lehrküche, die Bücherei, das Kinder- und Jugendbüro sowie Besprechungs- und Unterrichtsräume Platz finden. Dazu kommen Räume für Kunstkurse, Ausstellungen und Musik, Yoga und Pilates.

Einer der Mieter ist die Volkshochschule Göttingen Osterode (VHS). Im Herbst kommenden Jahres sollen die ersten Kurse stattfinden. Schwerpunkt werden Sprache, Gesundheit und Ernährung sein. Dazu wird die VHS auch eine Lehrküche einrichten. Die VHS wolle „Teil des Familienzentrumsteam sein“, sagte Rüdiger Rohrig, Leiter der Volkshochschule Göttingen Osterode (VHS). Ideen für mögliche Kooperationen seien willkommen.

Kosten: 3 Millionen Euro

Die Kosten für das Familienzentrum belaufen sich auf drei Millionen Euro, eine Summe, die in der Vergangenheit immer wieder heftig debattiert wurde. Zwar fördert das Land Niedersachsen das Projekt mit 1,7 Millionen Euro, den Rest muss die Gemeinde aber selbst aufbringen.

Neue Koordinatorin wird die Sozialwissenschaftlerin (Schwerpunkt Familie und Gleichstellung) Carolin Paul. Die 30-Jährige hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. Ihre Stelle wird nach Angaben von Kreisrat Marcel Riethig für zunächst zwei Jahre jährlich mit 60000 Euro vom Landkreis gefördert.

Zimmereimeister René Grobitzsch (li.), der den Richtspruch sprach, mit Polier Jens Watzek. Quelle: Garben

Das Richtfest sei wie „ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, sagte Riethig. Ziel des Familienzentrums sei es, Eltern und Kinder zu stärken. Deshalb sei es wichtig, in Strukturen vor Ort zu investieren, und so eine Anlaufstelle zu schaffen, wo Menschen, die Hilfe suchten, sie auch bekommen könnten.

Von Nora Garben

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