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Rosdorf Richtfest für Hort-Neubau
Die Region Rosdorf Richtfest für Hort-Neubau
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15:10 19.06.2018
Hortneubau Rosdorf Richtfest: Elmar Mönnig, Tanja Mönnig, Sören Steinberg, Mirco Moews (v.l.) Quelle: hein
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Rosdorf

Gegenüber der Rosdorfer Gemeindeverwaltung ist mittlerweile ein Rohbau fast ausschließlich aus Holz entstanden. Das Gebäude soll Platz bieten für 2,5 Hortgruppen.

Die Arbeiten seien komplett im Zeitplan, erklärte Elmar Mönnig, Chef der gleichnamigen Baufirma, zum Richtfest. Auch der Kostenrahmen von etwa 1,3 Millionen Euro könne eingehalten werden, versicherten Mönnig und der Rosdorfer Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD). Der Landkreis Göttingen gibt 104 000 Euro dazu. Der bei Bauprojekten dieser Art fast unvermeidbare Kostenanstieg belaufe sich im Fall des Hort-Neubaus an der Langen Straße auf eine Summe von weniger als 10000 Euro.

Der einstöckige Bau wird eine Grundfläche von 430 Quadratmetern haben, erläutert Architektin Tanja Mönnig, Schwester des Mönnig-Geschäftsführers. Geheizt wird das Gebäude mit einem Wärmepumpen-System.

Notwendig wurde der neue Hort, weil in der benachbarten Heinrich-Grupe-Grundschule, wo die Einrichtung zuletzt untergebracht war, mehr Unterrichtsräume benötigt wurden – der Hort musste umziehen. Auf dem 1500 Quadratmeter großen Grundstück direkt gegenüber der Gemeindeverwaltung stand früher ein landwirtschaftlicher Hof samt Scheune, der nach und nach verfiel. Verkaufen ließ sich das Anwesen nicht, so dass schließlich die Gemeinde zugriff und damit eine Lösung für das Hortproblem der Heinrich-Grupe-Schule lösen konnte.

Nach diversen Provisorien entsteht jetzt ein eingeschossiger Neubau für 52 Hortplätze direkt neben der Grundschule. Die kurzen Wege seien ein echter Vorteil, meint die Gemeindeverwaltung.

Erhebliche Entlastung

Für die Schule ist der Neubau eine erhebliche Entlastung: Damit endet die Notlösung der Überlassung des Lehrerzimmers der Schule zu Unterrichtszwecken, die das Lehrerkollegium angesichts der Raumnot ermöglicht gemacht hatte. Steinberg: „Mit der Fertigstellung kommt das jahrelange Raumkarussell endlich zum Stillstand.“

Für den Neubau musste der Bebauungsplan für den Bereich Lange Straße/Siedlungsweg/Hinter den Höfen/Knopensteg geändert werden. Grund: Für das für den Hort vorgesehene Grundstück galt die Festsetzung „Mischgebiet Dorf“, in der ein solches Projekt nicht zulässig war. Wegen des Zeitdrucks musste zudem das Änderungsverfahren des Bauleitplanes im beschleunigten Verfahren ohne Umweltbericht durchgezogen werden. Wegen der Dringlichkeit und der Sinnhaftigkeit des Projekts zog die Rosdorfer Politik mit.

Für Gemeindebürgermeister Steinberg ist der Neubau gegenüber dem Verwaltungsgebäude auch weiterhin ein Quell der Freude: „Wir sehen jeden Tag positiv gestimmt auf die Baustelle und freuen uns, wie es vorangeht.“

Von Matthias Heinzel

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