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Rosdorf Rosdorfer Lauftag mit 300 Läufern
Die Region Rosdorf Rosdorfer Lauftag mit 300 Läufern
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00:17 14.06.2017
Von Britta Bielefeld
Von morgens bis in den späten Nachmittag hinein starten etwa 300 Läufer in unterschiedlichen Altersklassen, auf unterschiedlichen langen Distanzen oder beim Staffellauf. Quelle: Hartwig
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Rosdorf

Von morgens bis in den späten Nachmittag hinein starten etwa 300 Läufer in unterschiedlichen Altersklassen, auf unterschiedlichen langen Distanzen oder beim Staffellauf. Zu Beginn gehen die Jüngsten beim Bambinilauf auf die Kurzstrecke, dann folgt das starke Schülerfeld.

Bei Temperaturen von fast 30 Grad sind zwei Kilometer allerdings kein Kinderspiel. "Es war ganz schön anstrengend", sagt Finn Schollmeyer. Gemeinsam mit seinem Freund Lukas Gattke hat er den Lauf bereits hinter sich gebracht. Jetzt lassen sich die jungen Läufer erst mal eine Apfelschorle schmecken.

Vater Robert Schollmeyer ist stolz auf seinen Sohn. Er selbst läuft nicht mit denn "ich bin ja der Coach am Straßenrand für meinen Sohn", sagt er und lacht. Mutter Yvonne ist quasi als Versorgungsposten unterwegs, die Trinkflasche für Lukas immer bereit. "Wir sind ja schon zum achten Mal dabei", sagt sie.

Im Feld der Mädchen hat Lilly Kaja die Strecke erfolgreich bewältigt. Auch sie sagt: "Es war ganz schön heiß und anstrengend aber ich bin stolz, es geschafft zu haben". Ihr Vater ist noch stolzer.

Dass so viele Schüler am Lauftag teilnehmen, sei auch Verdienst der Schulen, sagt Eikenberg.  Das bestätigt Anna Schmidt, die mit ihrer Tochter Marie am Lauf teilnimmt -  Anna auf der sechs-Kilometer-Strecke, Marie beim Staffellauf. "In der Heinrich-Grupe-Schule gibt es einen Wettbewerb. Die Klasse, die die meisten Starter zu verzeichnen hat, bekommt Geld für die Klassenkasse". Ob Maries Klasse dabei ist, sei noch offen. Vater Carsten sagt: "Heute laufen nur die Frauen, Vater und Sohn feuern an".

Auf dem Platz rund um das Rosdorfer Gemeindezentrum treffen sich die Sportler, Angehörige, ehrenamtliche Helfer. Siegerpodest, Versorgungsstationen und Meldestelle sind dort eingerichtet. Uwe Hinz, Lea Kellner rund Thomas Kellner machen eine kurze Pause. Bevor der Sechs-Kilometer-Lauf beginnt, gönnen sich die freiwilligen Streckenposten ein kühles Getränk.

"Fälschlicherweise ist das ein Radler, kein Läufer", kalauert Hinz. Wenig später machen sich die drei wieder auf ihre Posten. "Vor allem geht es darum, auf Autofahrer aufzupassen", sagt Thomas Kellner. Beispielsweise, wenn jemand rückwärts auf einer Ausfahrt kommt, wenn die Teilnehmer gerade vorbei laufen. Die Rosdorfer sind nur drei von rund 150 ehrenamtlichen Helfern. "Ohne die wäre solch eine Veranstaltung gar nicht möglich", sagt Eickenberg.

Die Ergebnisse vom Lauftag lassen sich hier abrufen.