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00:00 20.07.2013
Golf GTD: Die sportliche Dieselvariante bringt es auf 135 kW/184 PS. Die beschleunigen den Wolfsburger in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und machen den Wagen 230 km/h schnell. Der Verbrauch liegt bei durchschnittlich 4,2 Litern.
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Wolfsburg

Die Golf-Familie wächst rasant: Nachdem der neue Golf 7 im Herbst vergangenen Jahres auf den Markt kam, hat Volkswagen in kurzen Abständen die GTI- und die GTD-Versionen nachgeschoben. Im August folgen jetzt der Variant (ab 18 950 Euro) und der besonders sparsame TDI Blue Motion (ab 21 900 Euro). Doch damit ist noch lange nicht Schluss.

Inzwischen weiß es jedes Kind: Der VW Golf ist das erfolgreichste europäische Auto aller Zeiten. In den absoluten Verkaufszahlen liegen nur die Ford-F-Serie und der Toyota Corolla vor dem Dauerbrenner. Rund 800 000 verkaufte Autos pro Jahr sind ein Ergebnis, das viele Konkurrenten neidisch machen dürfte.

Im Golf-Portfolio ist der Variant ein wichtiger Baustein, immerhin wurde er mehr als 1,8 Millionen Mal verkauft. In Deutschland hat die Kombiversion innerhalb der Golf-Familie einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Das könnte sich mit der neuen Generation ändern, denn so viel Kombi gab es im Golf noch nie - ganz abgesehen davon, dass der Wagen ausgesprochen gut aussieht. Was man ja nicht von jeder Version sagen kann. VW-Designchef Klaus Bischoff gibt sich dann auch selbstbewusst: „Das ist der schönste Variant, den wir je hatten.“ Und der größte. Denn mit einem Ladevolumen von 605 Litern hat der Kombi 100 Liter mehr als der Vorgänger. Klappt man die Rücksitze um, stehen mit 1620 Litern gleich 125 Liter mehr Stauraum zur Verfügung als vorher. Von da ist es dann nur noch ein weiterer 100-Liter-Sprung, und man ist beim Passat gelandet. Manch ein Kombifahrer dürfte da ins Grübeln kommen und sich fragen, ob es nicht klüger ist, gleich zum Golf zu greifen.

Denn im Gegensatz zum Mittelklassemodell von VW, dem das Image des Vertreterautos wie Tapetenkleister anhaftet, gilt der Golf als klassenlos - das heißt, jeder kann mit ihm überall hinfahren und macht dabei stets eine gute Figur. Dass der Variant richtig nobel ausgestattet werden kann (erstmals gibt es für ihn auch ein adaptives Fahrwerk) und dann eigentlich gar nicht mehr in der Kompaktklasse fährt, ist ein weiteres Argument für diese Version. Mit vier Benzinern und drei Dieseln steht ein Motorenprogramm zur Auswahl, das von 85 bis 150 PS reicht und damit das Leistungsband abdeckt, in dem die meisten Autokäufer zugreifen.

Wer sich für einen Golf TDI Blue Motion entscheidet, entscheidet sich ganz bewusst für nur einen Motor. Der leistet 81 kW/ 110 PS, verfügt über ein Drehmoment von 250 Newtonmetern und ist mit einem Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 3,2 Litern (CO2: 85 g/km) nicht nur besonders sparsam, sondern auch sauber. Unter anderem werden die guten Werte durch ein spezielles Sechs-Gang-Getriebe erzielt, bei dem die einzelnen Gänge länger übersetzt sind. Wer jetzt denkt, der Blue Motion sei eine lahme Ente, irrt. Denn der Turbodiesel beschleunigt den Wagen von 0 auf 80/100 km/h in 7,2/10,5 Sekunden; mit einer Endgeschwindigkeit von 200 km/h ist diese Golf-Version durchaus flott unterwegs. Dank des Tankinhaltes von 50 Litern ergibt sich außerdem eine Reichweite von 1500 Kilometern - allerdings nur rein rechnerisch, denn im Alltag liegt der Verbrauch bei rund vier Litern. Aber auch das ist noch richtig gut.

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