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Wo die Gefahr für Wildwechsel am größten ist

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16:00 18.09.2020
Bambi am Straßenrand: So eine vermeintliche Herbstidylle kann für Autofahrer und Tiere immer eine tödliche Gefahr bedeuten. Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
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Frankfurt/Main

Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer. Autofahrer müssen in der Dämmerung nun verstärkt mit Wildwechseln rechnen, erklärt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Dann gilt besonders hohe Aufmerksamkeit für beide Fahrbahnränder und angepasste Geschwindigkeit. Tauchen Tiere auf, dann bremsen und hupen. Doch auch nach dem ersten Verscheuchen ist immer noch mit Nachzüglern rechnen.

Der AvD rät, nachts das Fernlicht anzumachen. So lassen sich die Augen der Tiere als Lichtpunkte besser erkennen. Wer solche sieht, sollte sofort abblenden, da die Tiere sonst die Orientierung verlieren können. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern, dann gilt: Bremsen und das Lenkrad gerade halten.

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Je niedriger die Aufprallgeschwindigkeit, desto besser. Schon ein 20 Kilo schwerer Rehbock prallt bei Tempo 60 mit der Wucht von rund 800 Kilo auf. Trotzdem keine unkontrollierten Ausweichmanöver starten - die bringen das eigene und fremde Leben in Gefahr.

Das Wildwechselrisiko steigt nicht nur in Waldgebieten, sondern auch auf Routen, die in die Nähe von Feldern und Wiesen führen. Besonders gefährdet sind neu angelegte Straßen, da Tiere ihre Wechselgewohnheiten lange beibehalten.

Auch in manchen Großstädten sind mittlerweile Wildtiere wie Wildschweine beheimatet. Dort können die Tiere in der Nähe von Grünflächen für Gefahr sorgen.

© dpa-infocom, dpa:200918-99-617807/2

dpa