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Auto & Verkehr Digitales Fahrerlebnis: Testen Sie eine Woche lang den neuen Golf 8
Mehr Auto & Verkehr Digitales Fahrerlebnis: Testen Sie eine Woche lang den neuen Golf 8
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09:03 22.02.2020
Der Golf 8 ist gerade auf den Markt gekommen. Er ist ausgestattet mit neuen Assistenzsystemen. Quelle: Volkswagen AG
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Hannover

Die Möglichkeiten der Digitalisierung scheinen unbegrenzt zu sein, der derzeitige Entwicklungsstand markiert den Aufbruch in eine neue Welt – eine Welt, die darüber entscheiden wird, welcher Autohersteller im Wettbewerb bestehen kann und welcher darin untergeht. Wir suchen zehn Leserinnen und Leser, die neugierig darauf sind in diese neue Welt einzutauchen und eines der gegenwärtig modernsten Autos eine Woche lang in der Praxis zu testen: vom 21. bis zum 28. März.

Volkswagen stellt uns dafür zehn Golf der Generation 8 zur Verfügung. Der Klassiker ist in seiner jüngsten Ausbaustufe gerade auf den Markt gekommen. Im Vergleich zur Vorgängergeneration ist der digitale Fortschritt deutlich zu sehen und zu spüren.

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Ein Produkt stellt die Welt auf den Kopf

Die Digitalisierung stellt die Automobilindustrie vor die vielleicht größte Herausforderung in ihrer Geschichte. Es sind nicht mehr nur die Ingenieure in den Entwicklungsbüros, die neue Automodelle auf die Straße bringen, sondern auch immer mehr Softwarespezialisten aus Unternehmen, deren Namen vorher noch niemand gekannt hat. Ihr ursprüngliches Betätigungsfeld war auch nicht die Autobranche, sondern die Unterhaltungsindustrie, für die sie Spiele, Konsolen oder neue Bedienoberflächen entworfen haben.

Riesige Rechneranlagen, die notwendig waren, um Menschen auf den Mond zu schicken, passten plötzlich in ein Smartphone – das erste wirklich ernst zu nehmende Produkt, das die bis dahin bekannte Welt auf den Kopf stellte und ganz nebenbei den Untergang von Handygiganten wie Nokia besorgte.

So können Sie mitmachen

Wir suchen zehn Leser für unseren Autotest der Partnerzeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), zu dem auch diese Zeitung gehört. Wenn Sie an dem neuen Lesertest teilnehmen möchten, schicken Sie uns Ihre Bewerbung per E-Mail. Erzählen Sie uns kurz, warum gerade Sie unser Tester werden sollen, wie alt Sie sind, ob ledig oder verheiratet, mit oder ohne Kinder und was Sie beruflich machen.

Wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Vergessen Sie bitte nicht, Ihre persönlichen Kontaktdaten aufzuschreiben: Adresse sowie Telefon- und Mobilnummer. Senden Sie Ihre Bewerbung bis Freitag, 6. März, 12 Uhr, per E-Mail an: autotest@goettinger-tageblatt.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso die Teilnahme von Mitarbeitern der Tageszeitungen, des RND und des Volkswagen-Konzerns. Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Vieles verändert heute unseren Alltag

Seitdem ist klar: Der Fortschritt ist unumkehrbar und er ist schnell. Nahezu jährlich kommen neue Produkte auf den Markt, die unseren Alltag verändern. Daten rasen um die Welt, werden getauscht und in Dingen verbaut, die ein Ziel haben: Der Mensch soll staunend vor ihnen stehen bleiben und sie begehren.

Kein Wunder also, dass auch die Automobilindustrie diese Welt für sich entdeckt hat. Seitdem allerdings scheinen alle Dämme zu brechen, nichts ist mehr so, wie es noch vor wenigen Jahren war. Zwar geht es im Wettbewerb immer noch um PS, Design, Standards und Fahrzeugsegmente, doch die Zeiten, in denen jeder Hersteller jede Nische besetzt hat, sind vorbei. Das Gegenteil ist inzwischen der Fall – Modellfamilien werden zusammengestrichen, die Motorenauswahl wird reduziert. Stattdessen wird ein anderer Wettbewerb immer wichtiger: Das Wettrennen um die besten, die neuesten Applikationen. Kann mein Auto streamen? Welche Dienste bietet es mir an? Kann ich es mir genau so einrichten wie mein Handy oder wie ich es von der Technik in meinem Wohnzimmer gewohnt bin? Das Auto als rollende Schaltzentrale, über die ich Teile meines Lebens organisieren kann.

Heute ist genau das möglich. Denn die Vielfalt an Möglichkeiten ist riesig und bedeutet natürlich nicht, dass ich mich mit allem ständig beschäftigen soll. Vielmehr geht es darum, das, was mir persönlich sinnvoll erscheint, im Vordergrund zu platzieren und alles andere in den Tiefen der Technik verschwinden zu lassen. Infotainmentsysteme und hochauflösende Bildschirme lassen das problemlos zu, können jederzeit neue Informationen aufrufen oder ihr Aussehen verändern – und das in einer nie gekannten Qualität. Formatierte Sprachbefehle, vor Kurzem noch der letzte Schrei, sind jetzt der Umgangssprache gewichen – das Auto versteht mich. Es wird zu meinem Freund. Die analoge Welt mit ihren Drehreglern und Schaltern verschwindet peu à peu und weicht Slidern und Touchscreens.

Die neue Welt ist immer noch erst ein Anfang

Der Golf 8 fährt hier ganz vorn mit: Herkömmliche Bedienelemente sind so gut wie verschwunden, das Cockpit wird von Bildschirmen dominiert, die sich nach persönlicher Vorliebe individualisieren lassen. Wie sich das anfühlt, werden wir in der kommenden Woche beschreiben. Und trotzdem ist diese neue Welt immer noch erst ein Anfang – denn das autonome Fahren, die Transformation hin zu einer neuen, noch nicht fest definierten Mobilität sind im Fokus der Softwarespezialisten. Sie werden die Welt für immer und nachhaltig verändern, die Autos werden miteinander reden und ihre eigenen Wege suchen.

Doch das ist ein neues Thema. Davor wollen wir wissen, wie Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit den neuen Technologien zurechtkommen. Sie sollen sie für Ihre Zeitung testen und Ihr Urteil abgeben, über das wir dann berichten werden. Für die Hersteller sind das wichtige Impulse, denn schließlich geht es um die Kunden der Zukunft.

Wenn Sie Lust haben, dabei zu sein, bewerben Sie sich. Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihre Mails.

Von Gerd Piper