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16:08 30.10.2019

So entscheiden sich die Abgeordneten beim Thema Organspende

Mathias Miersch, SPD-Bundestagsabgeordneter: "Ich bin Mitinitiator eines interfraktionellen Gruppenantrags, der zum Ziel hat, für eine Organspende aktiv bei der Bevölkerung zu werben, aber unter Beibehaltung des Selbstbestimmungsrechts. So sollen zum Beispiel bei der Beantragung eines Personalausweises die Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Bereitschaft zur Organspende aktiv befragt werden. Das Ergebnis würde dann in einem Onlineregister festgehalten werden. Die Widerspruchslösung halte ich mit der Verfassung nicht vereinbar, da sie das Einverständnis zur Organspende einfach voraussetzt."

Quelle: Irving Villegas

Diether Dehm, Linken-Bundestagsabgeordneter: „Die Widerspruchslösung scheint mir der beste Wege zu sein, die viel zu niedrige Zahl an Organspenden zu steigern. Gleichzeitig bleiben dabei die Menschen- und Selbstbestimmungsrechte unberührt, da jeder Mensch auch weiterhin die Freiheit hat, eine Organspende abzulehnen. Mein Eindruck ist, dass die aktuell so niedrige Zahl an Organspendern nicht daher rührt, dass alle Nicht-Spender es ablehnen zu spenden, sondern sich – bei allen anderen Aufgaben und Verpflichtungen, die ihr Alltag bereithält – lediglich noch nicht ausführlich diesem Thema gewidmet haben. In den letzten Jahren ist aber in vielen Bereichen ein Misstrauen gegen ,die Politik von oben’ entstanden, auf welches nicht argumentativ und in der Haltung nur ungenügend eingegangen wurde.“

Quelle: Samantha Franson

Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete: „Ich halte es für sehr wichtig, die Organspendebereitschaft durch bessere Aufklärung, mehr Transparenz und bessere Organisation deutlich zu erhöhen. Deswegen werde ich für den Gesetzentwurf zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende stimmen. Den Gesetzentwurf zur sogenannten doppelten Widerspruchslösung lehne ich ab: Ich halte ihn für verfassungsrechtlich bedenklich. Das Selbstbestimmungsrecht darf nicht bei der Organspende ausgehebelt, Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden. Die Widerspruchslösung setzt auf die Trägheit oder Entscheidungsunfähigkeit der Menschen und führt das Wort ,Spende’ ad absurdum. Die Transplantationsmedizin lebt vom Vertrauen der Menschen. Dies gilt es zu stärken, um so mehr Menschen zu helfen, die dringend ein neues Organ brauchen."

Quelle: Bundesregierung,Horst-Dieter Kämpfer
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