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Der Norden 684 Verfahren wegen Übergriffen auf niedersächsische Amtsträger
Nachrichten Der Norden 684 Verfahren wegen Übergriffen auf niedersächsische Amtsträger
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11:42 13.04.2020
Das Landgericht Hannover. Quelle: Archiv/ube
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Hannover

Die Staatsanwälte in Niedersachsen haben in den vergangenen Monaten Hunderte Ermittlungsverfahren wegen Übergriffen auf Amtsträger und Beschäftigte des öffentlichen Diensts geführt. 73 Menschen wurden wegen der Übergriffe bereits verurteilt, meist handelte es sich bei den Vergehen um Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Zum öffentlichen Dienst zählen neben Polizisten und anderen Beamten etwa auch Richter.

Überwiegender Teil der Beschuldigten aus Deutschland

Die AfD fragte zudem nach der Herkunft der Täter. Die Antwort: Der weit überwiegende Teil aller Verurteilten und Beschuldigten kommt aus Deutschland. Bei den Verurteilten waren 79 Prozent deutsche Staatsangehörige, bei den Beschuldigten rund 78 Prozent. Der Anteil der Flüchtlinge lag in beiden Gruppen jeweils bei rund 3 Prozent.

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Morddrohung nach Kritik an AfD

In Niedersachsen hatten zuletzt vor allem die Morddrohungen gegen den Oldenburger Polizeipräsidenten Johann Kühme und den damaligen Bürgermeister von Estorf, Arnd Focke (SPD), für Bestürzung gesorgt. Kühme war nach Kritik an der AfD per Mail in Anspielung auf den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) mit dem Tod bedroht worden. Focke hatte Drohschreiben in seinem Briefkasten gefunden.

Von RND/dpa

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