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Der Norden 830. Hafengeburtstag mit Schlepperballett und Feuerwerk
Nachrichten Der Norden 830. Hafengeburtstag mit Schlepperballett und Feuerwerk
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11:40 11.05.2019
Besucher des Hafengeburtstag betrachten die an den Landungsbrücken ankernden Schiffe, darunter die Alexander von Humboldt II. Quelle: Axel Heimken/dpa
Hamburg

Der 830. Hafengeburtstag in Hamburg hat begonnen. Am Freitagnachmittag verfolgten tausende Besucher etwa von den Landungsbrücken aus die Einlaufparade, die vom neuen Feuerlöschboot „Branddirektor Westphal“ angeführt wurde. Am Sonnabend, dem zweiten Tag des weltweit größten Hafenfests, steht unter anderem das beliebte Schlepperballett auf dem Programm, bei dem sich Schlepper unter anderem zu klassischer Musik bewegen.

Wie im Vorjahr werden unter dem Motto „Elbphilharmonie Concerts on Screen“ Mitschnitte von Elphi-Konzerten kostenlos auf einer großen Leinwand auf dem Vorplatz des Konzerthauses gezeigt. Highlight soll um 20.00 Uhr die Live-Übertragung von drei Konzerten der Geigerin Anne-Sophie Mutter sein. Den Abend abschließen soll um 22.30 Uhr ein großes Feuerwerk.

Unter grauem Himmel, aber bei milden Temperaturen hat in Hamburg der 830. Hafengeburtstag begonnen. Drei Tage lang können die Besucher rund 300 Schiffe bestaunen.

Das Programm des Hafengeburtstags

Drei Tage lang können Besucher in der Hansestadt rund 300 Schiffe bestaunen. Darunter sind die russischen Großsegler „Mir“ und „Sedow“ sowie die 66 Meter lange „Alexander von Humboldt II“, das größte seetüchtige Segelschiff Deutschlands. Ein Höhepunkt soll das beliebte Schlepperballett am Samstag sein, bei dem sich bis zu 3000-PS-starke Schlepper zu klassischer Musik und hanseatischen Evergreens wie „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ bewegen.

Auf dem Programm des 830. Hafengeburtstags stehen aber auch allerlei nicht-maritime Veranstaltungen. Wie im Vorjahr sollen unter dem Motto „Elbphilharmonie Concerts on Screen“ erneut Mitschnitte von Elphi-Konzerten kostenlos auf einer großen Leinwand auf dem Vorplatz des Konzerthauses gezeigt werden. Highlight soll hier die Live-Übertragung von drei Konzerten der Geigerin Anne-Sophie Mutter am Samstagabend sein. Auch Museen und Sportvereine beteiligen sich mit verschiedenen Programmpunkten am Hafengeburtstag.

Südfranzösische Region Okzitanien ist Partner

Länderpartner ist in diesem Jahr die südfranzösische Region Okzitanien, deren Vertreter in Hamburg unter anderem kulinarische Besonderheiten ihrer Heimat präsentieren. Das größte Hafenfest der Welt wird drei Tage lang gefeiert und endet am Sonntagnachmittag mit der großen Auslaufparade. Die Veranstalter erwarten insgesamt mehr als eine Million Besucher.

Der Hafengeburtstag erinnert an den Beginn des zollfreien Handels über die Elbe, den Kaiser Friedrich Barbarossa den Hamburgern am 7. Mai 1189 mit einem Freibrief ermöglicht haben soll. Dieses Datum gilt seither als Geburtsstunde des Hamburger Hafens.

Von dpa/RND

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