Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Der Norden Raser-Prozess: Angeklagter entschuldigt sich für tödliche Verfolgungsfahrt
Nachrichten Der Norden Raser-Prozess: Angeklagter entschuldigt sich für tödliche Verfolgungsfahrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:14 18.02.2020
Der wegen fahrlässiger Tötung Angeklagte sitzt im Saal des Landgerichts in Braunschweig. Quelle: Peter Steffen/dpa
Anzeige
Braunschweig

Für den Tod eines völlig unbeteiligten Mannes bei seiner Flucht vor der Polizei hat sich der Angeklagte vor Gericht entschuldigt. Er bedauere das Geschehene zutiefst, ließ der 38-Jährige am Dienstag seinen Verteidiger vor dem Braunschweiger Landgericht erklären. An die Verfolgungsfahrt auf der Autobahn und den Unfall in Braunschweig könne er sich aber auch wegen Drogenkonsums so gut wie gar nicht erinnern.

33-Jähriger kommt ums Leben

Im August 2019 soll der Beschuldigte auf der Autobahn 2 vor einer drohenden Polizeikontrolle davongerast sein. Mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde soll er in Braunschweig abgefahren und in zwei an einer roten Ampel wartende Autos gekracht sein. Der 33 Jahre alte Fahrer eines der beiden Autos kam dabei ums Leben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem fahrlässige Tötung vor.

„Das wird mich noch lange begleiten“

Das Gericht eröffnete das Verfahren auch wegen Mordes, weil eine Tötung mit gemeingefährlichen Mitteln oder die Verdeckung einer Straftat vorliegen könnten. „Das wird mich noch lange begleiten, so einen Fall zu verarbeiten, dauert sicher lange“, sagte einer der Polizisten als erster Zeuge.

Von RND/dpa

Bei einem schweren Unfall in Papenburg (Emsland) ist am Dienstagmorgen ein 53-Jähriger ums Leben gekommen. Der Pedelec-Fahrer wollte die Straßenseite wechseln, übersah dabei aber einen Transporter. Der Mann starb an seinen Verletzungen.

18.02.2020

Bei einem schweren Unfall in Wolfenbüttel ist eine Radfahrerin am Montagabend lebensgefährlich verletzt worden. Die 63-Jährige hatte offenbar eine rote Ampel übersehen und fuhr in eine Fußgängerin. Im Krankenhaus wurde bei der Radlerin eine Hirnblutung festgestellt.

18.02.2020

Nach der Zerschlagung einer bundesweit agierenden rechtsradikalen Terrorgruppe am Freitag ist inzwischen mehr über die Mitglieder bekannt geworden. Als rechte Hand des Kopfs der Gruppierung agierte nach Ansicht des Generalbundesanwaltes Tony E. aus Uelzen.

18.02.2020