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Der Norden Breitmaulnashorn-Baby „Salma“ im Serengeti-Park Hodenhagen geboren
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Breitmaulnashorn-Baby „Salma“ im Serengeti-Park Hodenhagen geboren

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13:23 09.02.2021
Das Breitmaulnashorn-Baby im Serengeti-Park Hodenhagen.
Das Breitmaulnashorn-Baby im Serengeti-Park Hodenhagen. Quelle: Asta Knoth/Serengeti-Park Hodenh
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Hodenhagen

Im Serengeti-Park Hodenhagen in der Lüneburger Heide ist das zweite Breitmaulnashorn-Baby in diesem Jahr geboren worden. Die 22-jährige Kuh Claudia brachte ihr sechstes Kalb zur Welt, teilte der Park am Dienstag mit. Das kleine Weibchen bekam den Namen „Salma“.

Es ist das 50. Nashornjungtier, das seit der Gründung des Parks im Jahr 1974 geboren wurde. Bereits Ende Januar kam ein Junges dazu, das Zawadi genannt wurde. „Diese Geburt ist ein weiterer Beitrag zum Artenschutz, da die südlichen Breitmaulnashörner auf der Roten Liste als "potenziell gefährdet" eingestuft sind“, sagte Parkinhaber Fabrizio Sepe.

Tiktoker Younes Zarou durfte den Namen aussuchen

Den Namen durfte der Influencer und Tiktoker Younes Zarou aussuchen. „Schon als Kind fand ich Nashörner immer interessant. Dass ich jetzt die Möglichkeit habe, ein neugeborenes Nashorn zu benennen, fühlt sich unglaublich an. Ich habe mich für den Namen Salma entschieden, nach meiner kleinen Schwester“, verriet der 23-Jährige. Salma stammt aus dem Arabischen und bedeutet friedlich, sicher und gesund.

Im Serengeti-Park Hodenhagen in der Lüneburger Heide ist das zweite Breitmaulnashorn-Baby in diesem Jahr geboren worden. Die 22-jährige Kuh Claudia brachte ihr sechstes Kalb zur Welt.

Mit Salma und Zawadi leben nun neun südliche Breitmaulnashörner in Hodenhagen. Wegen seiner weitläufigen Flächen und der naturnahen Haltung kann der Serengeti-Park nach eigenen Angaben weltweit die zweitbesten Zuchterfolge vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet höhere Geburtenraten.

Aktuell gibt es mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn. Fast 99 Prozent der Population lebt in nur vier afrikanischen Ländern: Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia.

Von RND/doa