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Der Norden Mutter und Sohn sterben nach Unfall – zwei Kinder in Lebensgefahr
Nachrichten Der Norden

Cloppenburg: Mutter und Sohn sterben bei Unfall

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15:29 26.09.2020
Bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Cloppenburg ist am Freitagabend eine 37-Jährige gestorben. Ihr Elfjähriger Sohn erlag am Samstagmorgen seinen Verletzungen. Quelle: Nord-West-Media TV/dpa
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Saterland

Eine Mutter und ihr elfjähriger Sohn sind nach einem schweren Autounfall bei Saterland in Niedersachsen gestorben. Die 37-jährige Fahrerin des Wagens starb noch am Freitagabend an der Unfallstelle, das Kind erlag am Morgen in einer Klinik den schweren Verletzungen, wie Polizeisprecher Hendrik Ebmeyer am Sonnabend sagte.

Die 32-jährige Beifahrerin und fünf weitere Kinder sind schwer verletzt. Zwei von ihnen schwebten zunächst in Lebensgefahr, am Nachmittag gab es dann Entwarnung.

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Unfallwagen war überbesetzt – Mitfahrer ungesichert?

Warum das Auto am Freitagabend rund 40 Kilometer östlich der deutsch-niederländischen Grenze auf gerader Strecke gegen einen Baum prallte, sei noch völlig unklar, so der Polizeisprecher. Auf jeden Fall war der für sieben Personen zugelassen Wagen mit den acht Insassen überbesetzt. „Wir müssen davon ausgehen, dass mindestens ein Mitfahrer nicht gesichert war“, sagte Ebmeyer. Alle Unfallopfer stammen ihm zufolge aus dem Kreis Cloppenburg.

Für die 37-jährige Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Rettungskräfte konnten sie nur noch tot aus dem zerstörten Auto bergen. Nach Erkenntnissen der Polizei war die Frau mit vier Söhnen unterwegs. Der Elfjährige war nach dem Unfall mit einem Rettungshubschrauber in die Niederlande geflogen worden, starb dort aber am Samstagmorgen. Von den drei weiteren Söhnen im Alter von zwei bis zehn Jahren schwebten zwei mehrere Stunden in Lebensgefahr. Ein Junge sowie die 32-jährige Beifahrerin und ihre neun und 13 Jahre alten Töchter gelten als schwer verletzt.

Beifahrerin konnte noch nicht befragt werden

An der Unfallstelle im Landkreis Cloppenburg waren am Abend vier Hubschrauber und mehrere Rettungswagen im Einsatz. Zuvor hätten Ersthelfer die Verletzten sehr umsichtig versorgt, betonte der Polizeisprecher. Sie und Angehörige wurden an der Unfallstelle von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut. „Das war ein sehr tragischer Unfall zu dem die Aufarbeitung nun folgt“, sagte Ebmeyer.

Nach ersten Ermittlungen war kein weiteres Auto an dem Unfall beteiligt. Eine Spurensuche habe keine entsprechenden Hinweise ergeben. Die 32-jährige Beifahrerin konnte zunächst nicht zum Unfallgeschehen befragt werden.

Von RND/lni