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Der Norden Corona-Lage in Hotspots angespannt: Zwei Landkreise mit Inzidenz über 300
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Corona-Lage in Niedersachsen: Vechta und Salzgitter mit Inzidenz über 300

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10:23 25.04.2021
Die Lage in den niedersächsischen Hotspots bleibt angespannt.
Die Lage in den niedersächsischen Hotspots bleibt angespannt. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Hannover

In den niedersächsischen Corona-Hotspots ist die Infektionslage weiterhin sehr angespannt. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts lag die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Vechta am Sonntagmorgen bei 343,1 - dies war der fünfthöchste Wert bundesweit.

Die Stadt Salzgitter hatte eine Inzidenz von 309,7 - so viele Menschen pro 100 000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche an. Insgesamt wurden in Niedersachsen 1194 neue Corona-Infektionen im Vergleich zu Vortag gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag bei 111,6.

Ausgangssperren in mehreren Landkreisen

Damit stand das Land besser da als der Bundesdurchschnitt. Nur in Schleswig-Holstein (76,0) und Hamburg (102,8) wurden geringere Werte registriert.


In Niedersachsen greifen seit Samstagabend die verschärften Regeln der Bundesnotbremse. In Hannover waren am späten Samstagabend noch viele Menschen eilig auf dem Weg nach Hause. Die knapp 1,2 Millionen Einwohner der Region Hannover dürfen zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr ihre Wohnungen nicht verlassen. Ausnahmen sind berufliche oder medizinische Gründe. Auch sind bis 0.00 Uhr noch Spaziergänge und Joggen erlaubt.

Lesen Sie auch: Ausgangssperre, Shopping und Schulen: Was bedeutet die Bundesnotbremse für Niedersachsen?

Ebenfalls von der nächtlichen Ausgangssperre betroffen war ein gutes Dutzend weiterer Landkreise mit einer anhaltenden Inzidenz von über 100. Bei den neuen Regelungen gelten die Zahlen des RKI, nicht mehr die Daten des Landesgesundheitsamtes.

dpa/lni