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Der Norden Gewaltverbrechen von Lauenau: Staatsanwaltschaft legt Revision nach Freispruch ein
Nachrichten Der Norden Gewaltverbrechen von Lauenau: Staatsanwaltschaft legt Revision nach Freispruch ein
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16:49 29.03.2019
Im Herbst 2018 wurde der Prozess gegen Uwe K. neu aufgerollt und endete am 22. März 2019 mit einem Freispruch. (Archivbild) Quelle: Holger Hollemann/dpa
Hildesheim

Nach dem überraschenden Freispruch eines wegen Totschlags verurteilten 47-Jährigen aus Lauenau (Kreis Schaumburg) haben Staatsanwaltschaft und Nebenklage Revision eingelegt. Das teilte das Landgericht Hildesheim am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess eine Verurteilung wegen Mordes gefordert. Sie war überzeugt, dass der Ofenbauer 2015 seine Ehefrau mit Holzlatten attackiert und erdrosselt hatte. Dabei soll ihm seine Geliebte geholfen haben.

Freispruch aus Mangel an Beweisen

Die Richter sprachen den Mann jedoch aus Mangel an Beweisen frei und folgten damit dem Antrag der Verteidigung. Der Handwerker war bereits in einem ersten Prozess vom Landgericht Bückeburg zu einer elfeinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Seine Rechtsanwälte hatten jedoch erfolgreich Revision eingelegt.

Als Nebenkläger trat der Vater der getöteten Ehefrau auf. Die Mutter einer damals siebenjährigen Tochter hatte zum Zeitpunkt der Attacke in dem Betrieb ihres Mannes gearbeitet. Nach Darstellung des Ofenbauers wurde seine Frau Opfer eines Raubüberfalls.

Von RND/dpa

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