Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Der Norden Katastrophenschutz: Es gibt nicht genug Feuerwehr-Fahrzeuge
Nachrichten Der Norden Katastrophenschutz: Es gibt nicht genug Feuerwehr-Fahrzeuge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:16 16.04.2019
Bundesweit fehlen 528 Feuerwehr-Fahrzeuge. Quelle: Dominique Leppin/dpa
Anzeige
Berlin/Hannover

Bei der vereinbarten Ausstattung der Länder mit Feuerwehr-Fahrzeugen durch den Bund besteht Nachholbedarf. Bundesweit fehlen derzeit 528 Fahrzeuge für den Brand- und Katastrophenschutz, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Von den vorgesehenen 1421 Lösch- und Schlauchwagen stehen den Ländern demnach aktuell lediglich 893 zur Verfügung. Besonders groß ist die Versorgungslücke dabei in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Grundsätzlich ist der Katastrophenschutz zwar Ländersache, beim Brandschutz tragen zudem die Kommunen die Verantwortung. Da der Zivilschutz Aufgabe des Bundes ist, unterstützt er die Länder jedoch mit Fahrzeugen, die auch im Katastrophenfall genutzt werden können.

Nach Angaben der Bundesregierung werden zur Ausstattung der Länder derzeit insgesamt 430 Lösch- und Schlauchwagen beschafft. Noch ist demnach keines davon ausgeliefert worden - die ersten Auslieferungen sollen aber bis Mitte des Jahres erfolgen.

Retter sind auf Ausstattung angewiesen

Nach Ansicht der FDP vernachlässigt der Bund damit seine gesetzlich festgelegten Aufgaben. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser erklärte: „Feuerwehren und Hilfsorganisationen und tausende professionelle wie ehrenamtliche Retter in Deutschland sind auf eine ausreichende und moderne Ausstattung angewiesen. Es braucht deshalb mehr Tempo dabei, diese gefährliche Ausstattungslücke zu schließen.“

Das sieht die Bundesregierung anders. Sie schreibt: „Die Bewältigung größerer Krisen und Schadensereignisse in den zurückliegenden Jahren haben gezeigt, dass das integrierte Hilfeleistungssystem von Bund und Ländern handlungsfähig ist.“

Von RND/dpa

Unter Tage herrscht Stillstand, und jetzt kommen auch Zaun und Mauer weg: Die Erkundungsarbeiten in Gorleben ruhen. Doch wohin mit dem Atommüll? Die Suche startet von vorn.

15.04.2019

Vor wenigen Tagen eskalierte ein SEK-Einsatz in Salzgitter – und schon wieder war die Stadt in den Schlagzeilen. In Salzgitter bündeln sich die Probleme, hatte Ministerpräsident Weil vor Kurzem gesagt. Was ist da los? Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) über den sozialen Frieden in seiner Stadt.

18.04.2019

Das hätte schlimmer ausgehen können: Ein Regionalzug ist im Kreis Osnabrück an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Lastwagen kollidiert. Dabei wurde nur eine Person leicht verletzt.

15.04.2019