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Der Norden Kommentar: Darum sind Hebammenstudiengänge in Niedersachsen so wichtig
Nachrichten Der Norden Kommentar: Darum sind Hebammenstudiengänge in Niedersachsen so wichtig
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20:54 28.08.2019
Den Beruf der Hebamme kann man künftig auch in Niedersachsen studieren. Quelle: Uli Deck/dpa
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Hannover

Seit sechs Jahren gibt es die EU-Richtlinie, die die Akademisierung des Hebammenberufs vorschreibt. Am 18. Januar 2020 läuft die Frist für die Umsetzung ab. Die Landesregierung hat also bis kurz vor Toresschluss gewartet, bis sie den Startschuss für ihre Hebammenstudiengänge gab. Hoffentlich wirkt sich das nicht allzu negativ aus, wenn bis zum Wintersemester 2020/21 vier Hebammenstudiengänge aus dem Boden gestampft werden müssen.

Dass dies geschieht, ist umso wichtiger, weil es bei der Akademisierung mitnichten nur um eine Aufwertung eines Berufsstandes geht. Es geht um die Frage: Wie wollen wir Kinder kriegen? Zurzeit müssen werdende Eltern viele Telefonate führen, um eine Hebamme für die Geburtsvorbereitung zu finden. In der Klinik stoßen sie immer häufiger auf durch Unterbesetzung und Überstunden gestresstes Personal.

Dieser Mangel lässt sich unter anderem dadurch lindern, dass junge Frauen künftig nicht in andere Bundesländer abwandern, um dort Hebamme zu werden, sondern in Niedersachsen bleiben. Das ist nicht alles – aber es ist ein wichtiger Baustein, um hier wieder mehr Kindern gut und kompetent auf die Welt zu helfen.

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