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Der Norden Nach Hubschrauber-Absturz: Flugbetrieb in Achum wieder aufgenommen
Nachrichten Der Norden Nach Hubschrauber-Absturz: Flugbetrieb in Achum wieder aufgenommen
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16:43 10.07.2019
Die EC-135-Flotte aus Achum hebt jetzt wieder ab.  Quelle: rc
Achum

Die EC-135 darf wieder starten und für den Ausbildungsbetrieb genutzt werden. Das hat der Presseoffizier des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums, Oberstleutnant Michael Baumgärtner, bestätigt. Nach dem Absturz einer EC-135 am Montag vergangener Woche, war die EC-135-Flotte vom General Flugsicherheit gesperrt worden. Bei dem Absturz war eine 25-jährige Pilotin ums Leben gekommen, ein 26-jähriger Soldat schwer verletzt worden. Wer die EC-135 zum Zeitpunkt des Unfalls geflogen hat, ist noch nicht geklärt.

Die Sperre ist inzwischen aufgehoben worden, da eine erste Routineuntersuchung, die nach solchen Unfällen üblich ist, ergeben hat, dass das verwendete Flugbenzin als Ursache für den Absturz ausscheidet. Eine flottenweite Sperre werde verhängt, wenn ein technisches Problem vorliegt. Die Aufhebung der Sperre bedeute nicht, dass im Einzelfall nicht doch ein technischer Defekt vorgelegen hat, erklärte der Oberstleutnant.

Absturzursache ist weiterhin unbekannt

Nach wie vor gebe es keinen Hinweis auf die mögliche Absturzursache. Das sei Gegenstand des Untersuchungsberichts, der derzeit erarbeitet wird. Baumgärtner: „Wir spekulieren nicht.“ Auf dem Flugplatz der Heeresflieger in Achum sind 14 Maschinen der EC-135 stationiert. Sie werden ausschließlich für die Ausbildung der Piloten eingesetzt.

Angehörige der toten Pilotin als auch die Einsatzkräfte vor Ort werden nach wie vor betreut. Das Kriseninterventionsteam habe den Standort inzwischen verlassen. Nun würde in Einzelbetreuung oder aber Gruppensitzungen weiter gearbeitet. Eingebunden ist darin nach Angaben Baumgärtners auch der fliegerpsychologische Dienst des Standorts.

von Raimund Cremers

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